Grauer Star Operation: schonende OP mit dem Nanolaser

Die Operation des Grauen Stars im Augenzentrum in München erfolgt standardmäßig ambulant und in Tropfanästhesie - begleitet mit einem Dämmerschlaf. Betäubungsspritzen am Augen kommen somit nicht zum Einsatz.

Ein Augenverband muss nur ein Tag lang getragen werden. Es wird immer nur 1 Auge an einem Tag operiert. Die Standardversorgung des Grauen Star ist eine Kassenleistung.

Wahlweise kann die Operation anstelle der klassischen Ultraschalltechnik auch mit dem modernen Nanolaser erfolgen.  Beim Wunsch nach Brillenfreiheit kommen moderne Multifokallinsen zum Einsatz. 

Operation des Grauen Stars mit dem Nano-Laser

Der Nanolaser - auch Nano-Cat oder Nano-Katarakt genannt - ist die neueste Entwicklung in der Linsenchirurgie:  Mittels ultrakurze Laserimpluse im Nanosekundenbereich kann die natürliche Linse verflüssigt und abgesaugt werden. Man spricht hier auch vom schonenden Kaltlaser-Verfahren.

Die sehr gut kontrollierbare Lasertechnik entwickelt wesentlich weniger Hitze und Erschütterung im Auge.

Dies ist mit einer kürzeren Erholungszeit verbunden.

Grauer Star Video - Ursachen, Symptome und Behandlung

In diesem Video beschreibt Dr. Parasta, Augenchirurg und Ärztlicher Leiter des Augenzentrum in München, Ursachen, Symptome und Behandlung des Grauen Star (Katarakt) im Augenzentrum in München.

Videoinhalt
00:01 – 02:14    Woher kommt der Graue Star?
02:15 – 04:35    Voruntersuchungen vor der Grauer Star OP
04:36 – 08:02    Brillenfreiheit nach der Grauen Star Operation
08:03 – 10:06    Wie verläuft die Operation des Grauen Star?
10:07 – 12:06    Welche OP-Verfahren gibt es?
12:07 – 14:22    Nachsorge nach der Grauer Star OP

Grauer Star Operation - Video

Das Video (2:07 min) erklärt die Operation des Grauen Stars mit Femtolaser zum Schneiden und Nanolaser zum Entfernen der alten Linse.

Grauer Star Operation mit Nanolaser im Augenzentrum in München

Das Video (9:33) präsentiert die wichtigsten Fakten zum Nanolaser und zeigt eine Grauer Star Operation mit Nanolaser im Augenzentrum in München

Augenuntersuchung vor der Grauen Star-Operation

Um sicherzustellen, dass Ihre Grauer Star-Operation zu einem bestmöglichen Behandlungserfolg führt, ist eine umfassende Eignungs- und Voruntersuchung besonders wichtig. Die Untersuchungen in unserem Augenzentrum werden mittels modernster diagnostischer Geräte durchgeführt. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Informationen zu den einzelnen Untersuchungen (kurze Beschreibung, Hinweise zur Vorbereitung, Ablaufbeschreibung, Bilder und Videos).

Infovideos von Dr. Parasta über Grauer Star (Katarakt)

  • Optische Biometrie mit Zeiss IOL-Master - Augenzentrum in München
  • Augenuntersuchung mit Spaltlampe - Dr.Parasta Augenzentrum in München
  • Pentacam Hornhaut-Untersuchung - Augenzentrum in München
  • Sehschärfeprüfung mit Autorefraktometer - Augenzentrum in München
  • Berührungsfreie Augendruckmessung mit Non-Contact-Tonometer - Augenzentrum in München
  • Hornhautendothelmikroskopie - Augenzentrum in München
  • Brillenvermessung mit Scheitelbrechwertmesser - Augenzentrum in München
  • Optomap Netzhautuntersuchung - Augenzentrum in München
Optische Biometrie mit Zeiss IOL-Master - Augenzentrum in München
Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.augenzentrum.net/ Die optische Biometrie dient der Vermessung der Hornhaut, des Augenvorderabschnitts, Linse und Achsenlänge des Auges. Dieses Verfahren ermöglicht eine Auswahl von Typ und Stärke des Linsenimplantats vor dem Austausch der...

Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) erfolgt in unserem Augenzentrum (München-Riem) in über 98% der Fälle in reiner Tropfanästhesie (in Dämmerschlaf und ohne Spritzen am Auge).

Die OP (Kataraktoperation) dauert bei uns i.d.R. zwischen 10 und 15 Minuten und wird von unseren Patienten als nicht schmerzhaft empfunden. Dieser ambulante Eingriff wird mit einer sog. Analgosedierung (Dämmerzustand) begleitet. Diesen Zustand empfinden unsere Patienten als angenehm und stressfrei.

Durch den Einsatz modernster computergeführter Technik ist die Operation des Grauen Stars sehr schonend für die Augen. Über 95% unserer Patienten erreichen deshalb bereits am ersten Tag nach der Operation eine Sehschärfe, die zum Autofahren ausreichen würde. Das Autofahren ist jedoch erst dann wieder sicher, wenn beide Augen am Grauen Star operiert sind bzw. beide Augen eine für das Autofahren ausreichende Sehschärfe erreicht haben.

Der erste Nachuntersuchung nach der Operation erfolgt am nächsten Tag. Dies kann durch Ihren (Haus-)Augenarzt vor Ort erfolgen. 

Moderne Linsenimplantate können Brillen ersetzen

Über 75% unserer Patientien entscheiden sich für die brillenersetzenden Multifokallinsen. Diese modernen Linsen erlauben eine dauerhafte Korrektur der Fehlsichtigkeit für Ferne und Nähe und sind eine nachhaltige Alternative zur Gleitsichtbrillen.

Liegt ein Gauer Star (Katarakt) vor, so werden die Operationskosten i.d.R. von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Der Eigenanteil betrifft hauptsächlich die Kosten des Implantats und ist vom Wunsch des Patienten nach einer Brillenfreiheit und der Linsenstärke abhängig.

Mehr zu Multifokallinsen

Kosten und Kostenerstattung bei Grauer Star

Verfahren Versicherung / Krankenkasse Durchschnittliche Zuzahlung für 1 Auge
Grauer Star-OP mit Standardlinsen gesetzlich ca. 75 Euro
Grauer Star-OP mit Premium-Monofokallinsen gesetzlich ca. 400 Euro
Grauer Star-OP mit Torischen Linsen gesetzlich ca. 970 -1500 Euro
Grauer Star- OP mit Multifokallinsen gesetzlich ca. 1.500 - 1.750 Euro
Grauer Star-OP mit Standard -/ Premiumlinsen privat i.d.R. Kostenerstattung durch PKV und Beihilfe
Grauer Star-OP mit Torisch / Multifokallinsen privat Übernahme abhängig vom Tarif und Stärken
Zuschlag für Nanolaser(Kaltlaser) gesetzlich ca. 700 bis 1.000 Euro
Zuschlag für Nanolaser (Kaltlaser) privat Einzelentscheidung der PKV

Ihr Kostenvoranschlag vor OP - Transparenz und Verbindlichkeit.

Die hier angegeben Kosten dienen lediglich zu Ihrer Orientierung. Sie erhalten bei uns immer nach der Durchführung der OP-Voruntersuchung einen detailierten individuellen Kostenvoranschlag. Hierin sind auch die in Ihrem Falle von Ihnen gewählten Linsen und das anzuwenden Verfahren bereits berücksichtigt. 

Wie entsteht der Graue Star (Katarakt)?

Der Graue Star (Katarakt) bezeichnet die Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung Grauer Star ableitet.

Bei einer Operation kann die getrübte Linse durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden. Es kommt zu einer Abnahme der Sehschärfe und zunehmender Blendempfindlichkeit, da durch die Linsentrübung eine diffuse Brechung auftritt.

Ebenfalls reduziert sich das Sehvermögen bei geringem Kontrast, sodass die Patienten die Welt wie durch einen Grauschleier sehen. Gelegentlich werden auch Doppelbilder wahrgenommen, die beim Schließen des anderen Auges nicht verschwinden.

Bei Grauem Star werden um Lichtquellen Halos oder Lichthöfe beobachtet. Die Hell-Dunkel-Adaption des Auges ist verlangsamt. Mehr zu den Ursachen des Grauen Stars

Der Graue Star - medizinisch Cataract genannt - ist keine Erkrankung im engeren Sinne: Er bezeichnet vielmehr die zunehmende Verhärtung und Trübung der menschlichen Augenlinse im Alter. Die Verhärtung der Linse setzt bereits ab dem 40. Lebensjahr ein. Die fehlende Flexibilität der Linse erfahren wir als sogenannte Alterssichtigkeit.

In Deutschland wird der Graue Star meist zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr operiert. Somit ist mit über 700.000 Operationen im Jahr die Behandlung des Grauen Star der häufigste und sicherste Eingriff in der gesamten Medizin geworden. Moderne Multifokallinsen ersetzen nach der Versorgung des Grauen Stars die Brille, sodass sich viele Patienten nach einer Operation auch von ihrer Gleitsicht- oder Lesebrille trennen können.


Im Augenzentrum in München werden ca. 2.000 ambulante Operationen des Grauen Stars in Tropfanästhsie durchgeführt.

Wie entwickelt sich der Graue Star?

Der häufigste Grund für die Verhärtung und Trübung der Augenlinse ist die natürliche Alterung. In der Regel sind beide Augen betroffen, auch wenn ein Auge immer einige Monate "voran eilt".
 
Andere Faktoren wie z.B. Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen oder Gefäßerkrankungen können die Entwicklung des Grauen Star beschleunigen. In seltenen Fällen können auch genetische Faktoren, Medikamente oder Strahlentherapie zu Sonderformen der Linsentrübung führen. In der Regel trübt sich die Linse sehr langsam ein, sodass dem Betroffenen die Abnahme seiner Sehschärfe vielleicht erst gar nicht auffällt.
 
Deshalb ist eine regelmäßige Untersuchung durch den Augenarzt zur Kontrolle der Sehschärfe sehr wichtig. Eine häufige Änderung der Sehstärke ist oft ein Anzeichen einer beginnenden Linsenveränderung. Oft kann dann auch mit einer neuen Brille keine bessere Sehschärfe erreicht werden. Hat die Trübung den sogenannten Kern der Linse erreicht, kann die Sehschärfe tatsächlich rapide abnehmen.

Dies zeigt sich zunächst durch eine schlechtere Nachtsicht, eine erhöhte Blendempfindlichkeit oder einen höheren Lichtbedarf beim Lesen. Die Augen ermüden oft früher und ein längeres Lesen fällt dadurch schwer.

Wann sollte der Graue Star am besten operiert werden?

Bis in die 70er Jahre galt noch der Spruch: "Der Graue Star muss erst reifen, bevor er operiert werden kann".

Inzwischen sind die Operationsverfahren jedoch viel präziser und schonender geworden, sodass man heute nicht mehr erst die vollständige Verhärtung der Linse abwartet.

Die Erfahrung der letzten 30 Jahre hat gezeigt, dass die Komplikationsrate umso geringer ist, je früher die Operation erfolgt: Ein noch weicher Linsenkern lässt sich nämlich viel schonender versorgen, als eine bereits verhärtete Linse.

Im Sinne der Verkehrssicherheit muss immer eine Sehschärfe von mindestens 70% gegeben sein. Deshalb sollte eine Versorgung rechtzeitig erfolgen, damit die Fahrtüchtigkeit bewahrt bleibt.

Brillenfreiheit nach Grauer Star Operation?

Bei der Operation des Grauen Star wird die trüb gewordene natürliche Linse durch eine künstliche Linse ersetzt. Die neue Linse besteht aus einem weichen Kunststoff mit einer sehr hohen Beständigkeit und Lebensdauer von etwa 90 Jahren.

Diese Linsenimplantate sind in zwei Ausführungen verfügbar:

  • Die klassischen Modelle sind nicht vollkorrigierend, sodass sie immer eine Brille in der Ferne bzw. Nähe notwendig machen.
  • Die modernen Linsen - die sogenannten Multifokallinsen - sind in der Lage, den Fernbereich und den Nahbereich zu versorgen. Auch Hornhautverkrümmungen können korrigiert werden.

Somit machen die modernen Linsen das Benutzen einer Brille sehr oft überflüssig. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen allerdings nur den Anteil für die günstigste Form der klassischen Versorgung. Die Mehrkosten für die modernen Implantate müssen vom Patienten selbst getragen werden. Diese betragen in der Regel 1.800,- bis 2.500,- EUR für beiden Augen zusammen. Bei den Privatkassen ist eine vollständige Übernahme der Implantationskosten zwar immer häufiger, muss aber im Einzelfall beantragt werden.

Wie lange halten die Implantate? Kann sich die Sehstärke nach der Implantation ändern?

Änderungen der Sehstärke beim Erwachsenen sind durch die Veränderungen der natürlichen Linse im Zuge ihrer Alterung und Verhärtung bedingt, die bereits ab dem 40. Lebensjahr einsetzen und in der Regel zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr ihren Höhepunkt erreichen. Wird die natürlich Linse durch eine korrigierende Kunstlinse ausgetauscht, ist nicht mehr mit großen Änderungen der Sehstärke zu rechnen. Die Stärke der Kunstlinse ändert sich nach der Implantation nicht mehr.

Die Linsenimplantate von namhaften Herstellern haben eine sehr hohe Beständigkeit, sodass sie heute sogar auch bei Kindern mit einem angeborenen grauen Star als Dauerlösung eingesetzt werden können.

Wir gehen derzeit von einer optischen Stabilität von ca. 90 Jahren bei den modernen Linsenimplantaten aus.

Wann sollte man das zweite Auge operieren?

Sehr häufig wird die Linsentrübung an einem Auge früher auffällig als am zweiten Auge. Da die natürlichen Linsen beider Augen das gleiche biologische Alter haben, folgt das zweite Auge in der Regel binnen kurzer Zeit.

In Deutschland ist jedoch eine zeitgleiche Operation beider Augen unüblich. Um dem ersten Auge genügend Zeit zur Erholung zu geben, sollte das zweite frühestens eine Woche nach dem ersten Auge versorgt werden.

Wichtig: Ist eine Versorgung mit modernen Multifokallinsen gewünscht, dann sollte zwischen der Versorgung beider Augen nicht mehr als eine Woche liegen, da sonst der Unterschied zwischen den beiden Augen zu Beschwerden beim Sehen und bei der Gewöhnung an die neuen Sehverhältnisse führen kann.

Bei den klassischen Implantaten ist eine Brillenversorgung 6 Wochen nach der Operation möglich. Die Versorgung des zweiten Auges kann dann auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Allerdings ist ein Austausch der klassischen Implantate gegen moderne Multifokallinsen im Nachhinein nicht mehr möglich. Daher sollte die Entscheidung des Patienten über die Art der gewünschten Versorgung bei der OP-Planung vorliegen.

Grüner Star (Glaukom) und Grauer Star?

Grüner Star und Grauer Star Mit zunehmendem Alter wird die natürliche Linse immer "dicker" und nimmt so mehr Platz in Anspruch.

Gerade bei engen Abflussverhältnissen kann mit dem zunehmenden Grauen Star auch der Augendruck weiter ansteigen. So kann der Graue Star auch zu einem Grünen Star führen.

In solchen Fällen profitiert der Augendruck von einer Operation des Grauen Star, sodass der Augeninnendruck nach der Operation langfristig gesenkt wird und somit der Gefahr für einen Schaden am Sehnerv durch den Grünen Star effektiv vorgebeugt werden kann.

Auch bei Patienten mit Grünem Star ist - solange keine ausgedehnten Gesichtsfeldausfälle bis ans Sehzentrum vorhanden sind - eine Versorgung mit den modernen Multifokallinsen möglich. Somit könnten auch diese Patienten nach der Operation auf ihre Sehhilfen verzichten.

Grauer Star: Der OP-Ablauf Ihrer Implantation von multifokalen Linsen in unserem Augenzentrum

Vorbereitung mit Augentropfen

Zur Vorbereitung Ihrer Augen tropfen Sie bitte 3 Tage vor der Operation 3 mal täglich entzündungshemmende Augentropfen. Am Operationstag bekommen Sie spezielle Augentropfen, die Ihre Pupille für die nächsten 3-4 Stunden erweitern.

Am OP-Tag

Heute verlieren Sie Ihre Fehlsichtigkeit: Zur Vorbereitung bekommen Sie nun Augentropfen, die die Augenoberfläche betäuben und auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel. Bei der Behandlung liegen Sie auf einer bequemen Liege. Ihr Operateur sitzt am Kopfende Ihrer Liege und erklärt Ihnen jeden einzelnen Schritt der Linsenoperation.

1. Sterile Abdeckung Ihrer Augenpartie

Ein leichtes Papiertuch deckt nun Ihre Augenpartie steril ab. Sie spüren einen Frischluftstrom unter dem Tuch. Ein sanfter Lidöffner sorgt dafür, dass Sie die Augen während der Behandlung leicht offen halten können und verhindert ein unwillkürliches Blinzeln.

2. Entfernung der eigenen Linse

Nun wird mit einer dünnen Ultraschallsonde die Augenlinse nach und nach verflüssigt und abgesaugt. Während dieses Vorgangs können Sie ein leichtes Druckgefühl verspüren und verschiedene Lichtstärken und Farben wahrnehmen. Sie spüren jedoch zu keiner Zeit Schmerzen. 

3. Einsetzen der Linse

Sie sehen das helle Licht der Mikroskoplampe über Ihrem Kopf. Sie spüren nun lediglich, dass Ihr Operateur Ihr Auge etwas hin- und herbewegt. Sobald die Linse hinter der Pupille platziert wird, spüren Sie für 2-3 Minuten wieder ein leichtes Druckgefühl. Während dieser Phase positioniert Ihr Operateur Ihre neue Linse und spült noch einmal die Linsenkapsel.

4. Gratulation - Sie haben es geschafft!

Sie bekommen jetzt einen Augenverband für eine Nacht. Ein leichtes Brennen oder Kratzgefühl während der nächsten 3-4 Stunden ist normal. Darüber hinaus erhalten Sie noch eine Tablette, die Ihren Augendruck in den nächsten Stunden etwas senkt, um die Erholung Ihrer Augen zu beschleunigen.

5. Nachsorgetermin am nächsten Tag

Am nächsten Morgen sehen Sie in der Regel schon besser. Die Sehschärfe wird in den nächsten 7 bis 10 Tagen jeden Tag etwas besser. 


Augenzentrum in Haidhausen, Sprechstunde und Untersuchungen
Einsteinstr. 1, 81675 München, Direkt am Max-Weber-Platz
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Fragen und Antworten zum Grauen Star und zur Linsenimplantation im Augenzentrum in München

Hier finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen in unserer Beratungsprechstunde zum Thema Multifokallinsen und Linsenimplantation:

Was passiert, wenn sich meine Sehstärke nach einer Linsenimplantation mit Multifokallinsen im Laufe der Jahre ändert bzw. meine Alterssichtigkeit zunimmt?

Die natürliche Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit entsteht durch eine Alterung und Versteifung der natürlichen Augenlinse: die körpereigene Linse verändert durch die Alterung ihre Form und ihre Flexibiltät. Damit ändert sich im Normalfall auch die Sehstärke mit zunehmendem Alter.

Nach dem Austausch der natürlichen Linse durch eine Multifokallinse wird dieser Prozess der Alterung jedoch "eingefroren": die Kunstlinse verändert ihre Stärke nicht und wirkt in allen Brennweiten auch im Laufe der Jahre konstant. Eine große Schwankung der Sehstärke (Dioptriezahl) nach einer Implantation ist daher sehr unwahrscheinlich. Wir verwenden in unserem Augenzentrum nur Multifokallinsen von etablierten und namhaften Herstellern (wie Carl Zeiss), die eine langfristige Stabilität der Linsen garantieren können.

Kann ich davon ausgehen, dass ich nach einer Grauer Star Opertion und Implantation von Multifokallinsen bis ins hohe Alter gut sehen kann?

Ja, natürlich vorausgesetzt, daß andere Organe des Auges im Alter gesund bleiben und nicht erkranken bzw. keine frühzeitige Alterung aufweisen. Die Erfahrung aus über 30 Jahren moderner Linsenchirugie zeigt: die Linsenimplantation an sich bringt eine stabile Versorgung des optischen Systems des Auges bis ins hohe Alter mit sich. Um eventuell vorbestehende Erkrankungen des Auges auszuschließen, untersuchen wir vor jeder Linsenimplantation im Augenzentrum in München Ihre Augen sehr eingehend von der Hornhaut bis zur Netzhaut.

Wie lange "funktioniert" eine Multifokallinse gut im Auge? Muss sie irgendwann wieder ausgetauscht bzw. erneuert werden?

Die "Lebensdauer" der modernen Multifokallinsen wird auf ca. 90 Jahre geschätzt. Theoretisch müssten ca. 90 Jahre nach der Implantation Trübungen in der Linse zu entdecken sein. Trübungen oder andere "Verschleisserscheinungen" wurden bis jetzt bei den aktuell verwendeten Materialien weltweit noch nicht beobachtet.

Kann ich nach der Linsenimplantation wieder einen Grauen Star bekommen?

Nein, die Entwicklung eines Grauen Stars bleibt Ihnen sozusagen "erspart": der Graue Star ist eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Nach dem Ersetzen Ihrer Augenlinse durch eine Multifokallinse, können Sie keinen Grauen Star mehr bekommen. Durch die natürliche Veränderung der Linsenkapsel kann sich jedoch ein sogenannter "Nachstar" einstellen, der sich durch eine spezielle Laserbestrahlung innerhalb weniger Minuten wieder beheben lässt.

Aus welchem Material werden die multifokalen Linsen hergestellt?

Die Multifokallinsen werden aus biologisch kompatiblem Acrylat hergestellt. Dieses Material wird von unserem Immunsystem nicht als Fremkörper erkannt und wird daher ab der 1. Minute der Implantation als körpereigen empfunden.

Was kann ich nach der Implantation erwarten? Welche Tätigkeiten kann ich ohne Brille machen?

Internationale Studien zeigen, dass nach der Implantation von Multifokallinsen ca. 90% des Alltags ohne eine Sehhilfe mühelos gemeistert werden können. Dies deckt sich auch mit der Erfahrung unserer Patienten im Augenzentrum in München. 

Während Ihrer Erstuntersuchung im Augenzentrum in München findet eine eingehende Besprechung und Analyse Ihrer "Sehbedürfnisse" mit Ihrem Operateur statt. Diese Informationen sind entscheidend für die Wahl des richtigen Linsentyps. Unsere Erfahrung in der Wahl des richtigen Linsentyps hilft Ihnen, ein effektives Ergebnis nach Ihrer Linsenimplantation zu bekommen.

Spüre ich eine implantierte Multifokallinse in meinem Auge?

Nein. Da die künstliche Linse am Platz Ihrer natürlichen Linse positioniert wird, werden Sie Ihre neue Linse nie spüren können. Ein Fremdkörpergefühl entsteht immer nur durch eine Reizung der Augenoberfläche, wie z.B. durch ein Sandkorn. Im Bereich der Linse dagegen gibt es im Auge keine Nerven, die ein Fremdkörpergefühl oder gar die Wahrnehmung eines Fremdkörpers melden könnten. Ihre neue Linse wird daher nicht anders empfunden, als ihre eigene natürliche Linse. Im Augenzentrum in München verwenden wir die jeweils neusten Verfahren der Linsenimplantation, die eine sehr schnelle Erholung des Auges nach der Implantation ermöglichen.

Sieht man meine implantierte Multifokallinse nach einer Grauen Star Operation von Aussen? Sieht mein Auge nach der Linsenimplantation anders aus als vorher?

Nein, da Ihre neue Multifokallinse hinter der Pupille positioniert wird, ist sie von aussen nicht sichtbar. Bei genauerem Hinschauen kann lediglich eine dunklere Pupille auffallen. Da die Multifokallinsen etwas klarer als die natürlichen Linsen sind, wirkt das Auge nach einer Linsenimplantation etwas "strahlender".

Durch diese beiden Phänomene können die Augen etwas mehr "Glanz" gewinnen und etwas strahlender wirken. Der Grund für diesen neuen Glanz in Ihren Augen bleibt aber Ihr Geheimnis ;-).

Sie können uns auch gerne über das Formular unten in dieser Seite eine Frage zum Grauen Star stellen:
hier Frage stellen

Ihre Fragen und Antworten


Frage von J. W. aus Orfgen:

Verschiebung der künstlichen Linse

Kann es möglich sein, dass sich die künstliche Linse nach 4 Jahren verschieben kann?Kann man das operativ richten?

Verschiebung der Linse sehr sehr selten

Eine Verschiebung der Linse nach Jahren ist zum Beispiel bei langjähriger und schwerer Erkrankung des Halteapparats der Linse (sog. Zonula-Fasern) möglich. Dies ist aber höchst selten. Eine Fixation einer implantierten Linse oder Austausch durch andere Linsenformen ist prinzipiell möglich.

Frage von M. aus Bonn:

Risikoeinschätzung OP Intrakokularlinse bei Einäugikeit

In wie weit überwiegen mögliche Risiken/Nachteile die Vorteile für den Einsatz einer künstlichen Linse im Alter von knapp 50 Jahren bei Einäugigkeit und nach 43 Jahren Linsenlosigkeit am linken Auge und in wie weit lässt sich noch die Sehschärfe von derzeit 0,6/0,7 aufwärts verbessern?

Individualberatung ist online nicht möglich.


Frage von R. W. aus Sulzbach:

8 Jahre nach Multifokallinsen-Op wieder Brille?

Sehr geehrte Damen und Herren!
Im April 2008 wurden mir in der Augenklinik Sxxxxx in Sxxxxx Multifokallinsen Restor Modell SN6AD3 23.5D eingesetzt. Im August 2008 wurde ein Nachstar gelasert. Seit 4-5 Monaten hat sich meine Sehfähigkeit verschlechtert. Nach einer Untersuchung vor 2 Tagen in der Augenklinik wurde mir vom Chefarzt mitgeteilt, dass meine brillenfreie Zeit jetzt vorbei sei. Entweder müsse ich jetzt wieder eine Brille tragen oder mich für eine Laserbehandlung entscheiden, die pro Auge 1400 € kosten würde. Da bei mir ja keine Gleitsichtbrille infrage kommt, ist es sehr schwierig eine geeignete Brille zu finden. Nun frage ich mich, wieso die Lebensdauer der Multifokallinsen auf 90 Jahre geschätzt werden kann. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
R.W.

Ungünstige äussere Einflüsse auf Multifokallinsen

Generell verlieren Multifokallinsen ihre Nahfunktion nicht mit der Zeit. Kunstlinsen unterliegen nicht einer optischen "Alterung" in ihrer Nahfunktion.

Allerdings altert (leider) das Auge: Bei manchen Menschen geht die Alterung mit einer deutlichen Verkleinerung der Pupille einher. Wenn die Pupille eine Größe unter 2 mm erreicht, wird der "Nah-Beam" der Multifokallinsen nicht mehr bedient. Die Multifokallinsen "verhungert" quasi wegen zu wenig eindringendem Licht für den Nahbereich.

Die häufigsten Gründe für ein Funktionsverlust für die Nähe bei einer Multifokallinsen sind:

- Grenzwertige Pupillenweite bereits zum Zeitpunkt der Implantation (unter 2,5 mm)
- Rauchen (bei Rauchern wird die Pupille generell kleiner)
- Medikamentöse Therapie, die auf das symapathische oder parasymapathische Nervensystem Auswirkung haben

Generell kann man von einer langjährig stabilen Nahfunktion ausgehen, wenn bei der Erstimplantation die Tagespupille > 2,5 mm ist und der Patient nicht raucht.

Eine Laserbehandlung, die bei zu kleinen Pupillen die Nah-Funktion wieder herstellen sollte ist uns nicht bekannt. Laserbehandlungen werden für gewöhnlich dann eingesetzt wenn eine Restfehlsichtigkeit zu korrigieren ist (TouchUp LASIK).

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von U. S. aus München:

ständig entzündete Augen bei vom Augenarzt festgestellten grauen Star

Mein Augenarzt hat grauen Star bei mir festgestellt, rät mir aber mit der OP zu warten so lange es nur geht. Da ich aber täglich entzündete und schmerzende Augen habe würde ich gern sobald als möglich operieren lassen, um die Beschwerden los zu sein. Was raten Sie mir?
Mit freundlichen Grüssen: U.S.

Warten beim Grauen Star?

Wenn einmal ein Grauer Star festgestellt worden ist, so ist die Operation wahrscheinlich unumgänglich. Je mehr Zeit vergeht, desto härter wird dann die Augenlinse. Je härter die Linse wird, desto mehr Komplikationen können bei der Operation auftreten. Deswegen befürworten die Mehrheit der Augenchirurgen eine frühzeitige Augenoperation beim Grauen Star um die Komplikationen so gering wie möglich zu halten. Die OP Entscheidung bleibt jedoch immer Gegenstand einer individuellen Untersuchung.

Generell: Ein Grauer Star ruft keine Entzündung und Schmerzen der Augen hervor. Hier müssen andere Ursachen in Betracht gezogen und gesondert behandelt werden.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von A. R. aus Hohenlinden:

Grauer Star op

Kann ein bereits operiertes Auge von kurzsichtichkeit auf Weitsichtigkeit umoperiert werden.

Einsatz von Add-ON-Linsen

Generell ist auch einer Linsenoperation (mit Monfokallinsen) möglich die Brechkraft des Auges nach zu justieren. So ist z.B. durch das Implantieren von sog. Add-On-Linsen möglich, ein kurzsichtiges Auge wieder weitsichtig bzw. normalsichtig zu machen. Ebenso möglich ist theoretisch auch eine Laserbehandlung an der Hornhaut um die Sehstärke an den Wunsch des Patienten anzupassen.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von H. P. E. aus München:

Katarakt-Operation

Sehr geehrte Damenund Herren,

gerne würde ich als Privatpatient meine anstehende Grauer Star Operation in Ihrem Hause durchführen lassen. Bitte teilen Sie mir mit, ob auch die danach anfallenden Kontrollen durch Ihr Fachpersonal in Ihrem Zentrum durchgeführt werden können?

Mit freundlichen Grüßen

H.E.

Nachkontrollen nach Katarakt-Operation

Wir empfehlen mindestens 2 Nachkontrollen pro Auge nach der Katarakt-Operation. Die erste Nachkontrolle sollte am Folgetag erfolgen (Verbandabnahme, Sehtest und Augendruckkontrolle) und die zweite nach einer Woche.

Wenn Sie bereits einen "Haus-Augenarzt" haben, bei dem Sie die Nachkontrollen machen wollen, so können diese gerne bei Ihrem Augenarzt erfolgen. Hierfür bekommen Sie alle notwendigen Unterlagen bereits am OP-Tag mit.

Wenn Sie keinen eigenen Augenarzt haben, dann können die Nachkontrollen auf Wunsch auch bei unseren Fachärzten im Augenzentrum erfolgen.


Ihr Team des Augenzentrum

Frage von A. aus Bochum:

Hatten Sie schon Unverträglichkeiten o. Allergien auf die Acrylat-Linse?

Gibt es "NUR" die Acrylatlinse oder auch Glaslinsen oder andere Kunststoffe. (wenn man gegen den Acrylat allergisch ist)
Hatten Sie schon Fälle, wo die Linse dann getauscht werden muste?
Gibt es beim Allergologen Tests für die Acrylatlinsen?
Besten DANK

Keine Unverträglichkeitsreaktionen gegen Acrylat-Linsen bekannt.

Bislang wurden keine allergischen Reaktionen oder andere Unverträglichkeitsreaktionen bei modernen Acrylat-Linsen berichtet. Dieses Linsenmaterial wird als "inert" bezeichnet. Das bedeutet, dass dieses Material vom Körper nicht als Fremdmaterial erkannt wird. Daher sind auch keine Abstossungsreaktionen zu sehen.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von R. E. aus Herdecke:

Bei welcher Sehkraft % sollte man den grauen Star operieren > 25%

Bin 69 Jahre alt und habe grauer Star meine Sehkraft beträgt: links 50% - rechts 38 %

Danke für eine schnelle Antwort

R.Esser Herdecke

Wann sollte der Graue Star operiert werden: Je früher desto besser.

Grundsätzlich sind fast alle Risiken bei der Operation des Grauen Stars von der Kernhärte der Linse abhängig. Je härter die Linse wird, desto traumatische die Operation.

Daher empfiehlt man heute die Operation des Grauen Stars sobald eine signifikante Linsentrübung festzustellen ist: Dies kann sich an der Abnahme der Sehkraft oder an der Zunahme der Blendempfindlichkeit zeigen.

Spätestens wenn die Sehkraft unter 70% fällt, sollte man schon allein wegen der Sicherheit im Strassenverkehr eine Operation des Grauen Stars planen.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von R. B. aus Salzburg:

Entzündung im inneren Auge

Bis wann zeigt sich eine etwaige Entzündung des Augeninneren?
Und.....wie häufig ist diese Komplikation nach einer Katarakt Op?

Endophthalmitis - Augeninnenentzündung

Eine Infektion oder Entzündung im Augeninneren zeigt sich i.d.R. am zwischen den 3. und 7. Tag. Die Späte Form der Endophthalmitis kann sich auch bis 2 Wochen nach dem Eingriff entwickeln. Beide Formen sind - bei rechtzeitiger Behandlung - sehr gut antibiotisch behandelbar.

Erfreulicherweise liegt die Endophthalmitisrate in Deutschland unter dem Promillbereich.

Im Augenzentrum liegt diese Rate mit 1 aus 6.000 Eingriffen weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt (1 aus 2.000). Dies ist dem extrem hohem Standard an Hygiene, modernster Sterilisation und Einsatz von Einmalmaterialien zuzuschreiben.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von P. K. aus Stuttgart:

ICL oder Austausch der Linse

Ich bin 52 Jahre und habe eine starke Kurzsichtigkeit von ca.-11 und -14 Dioptrien. Eine Klinik hat mir ein Angebot gemacht eine ICL Linse mit Monovision einzusetzen. Da der Graue Star bei solch hoher Kurzsichtigkeit unweigerlich kommt, könne man später dann einen Austausch der Linse vornehmen.
In Ihrem Forum lese ich, dass eine ICL Linse bei über 50 Jährigen nicht zugelassen ist. Nun bin ich verunsichert, was ich tun soll. Auch bin ich mir über die Gefahren einer Netzhautablösung bei einem Eingriff nicht im klaren.

Implantierbare Kontaktlinsen (ICL) bei über 50 jährigen nicht zugelassen. Linsentausch zugelassen.

Bei einer Implantation von ICL jenseits vom 50 Lebensjahr geniessen Sie keine Herstellerhaftung mehr, da das Produkt für diese Altergruppe nicht zugelassen wurde. Hierfür bestehen driftige Gründe für die Zulassung und die Risiken.

Im Augenzentrum ist in der Altergruppe 50+ der Linsentausch das Verfahren der Wahl.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von S. M. aus Leverkusen:

Kosten

Wir hätten gerne gewusst wie teuer eine Augenoperation für den Grauen Star ist, wenn man keine Krankenversicherung hat?

Kosten für Operation des Grauen Stars ohne Versicherung

Die Kosten sind abhängig vom eingesetzten Linsenimplantat. Zur Orientierung finden Sie hier die druchschnittlichen Kosten für EIN AUGE (Abrechnung erfolgt immer nach tatsächlichen Kosten nach GOÄ):

Ärztliche Kosten (GOÄ): ca. 1.500 Euro (davon ca. 400-500 Euro Voruntersuchung)
Linsenkosten: ab 150 Euro
Anästhesiekosten: 200-300 Euro

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von C. N. aus Grünwald:

Postoperativer Verlauf

Was ist nach der OP ab wann erlaubt, was nicht und über welchen Zeitraum?
Autofahren, Lesen, Computerarbeit, körperliche Anstrengung, Sport?

1 Woche Sicherheitsabstand

Nach einer Augenoperation sollten Sie mit 1 Woche "Schongang" rechnen. Dies betrifft hauptsächlich Sport und Autofahren. Andere "Seh-Tätigkeiten" wie Lesen und Computerarbeit können erfolgen sobald Ihre Sehleistung dies zulässt.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von A. S. aus 85716 Unterschleißheim ( Unterstrich im E-Mail nicht sichtbar):

Floppy Iris Syndrom

Ich lese im Beipackzettel meines Medikamentes für die Beschwerden der Prostata von o.g. Syndrom und evtl. Beschwerden bei einer Op.
Was ist zu veranlassen?

Prostata-Medikament und Operation des Grauen Stars

Bestimmte Prostata-Medikamente können zu einem "Aufweichen" der Iris führen. Diese Wirkung ist für das Sehen und die Funktion der Iris nicht relevant, kann aber bei der Operation des Grauen Stars zu Komplikationen führen. Daher ist es wichtig, dass der Operateur über die Einnahme von Prostata-Medikamente informiert ist.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von J. G. aus Kaiserslautern:

Welche Linse soll ich nun nehmen

Ich bin 63 Jahre alt und soll Mitte April (am linken Auge) am grauen Star operiert werden. Nach dem aktuellen Beratungsgespräch gestern mit meinem Arzt bin ich nun sehr verunsichert, für welche Linse ich mich entscheiden soll. Er zeigte mir neben der Monofokallinse auch die Möglichkeit der Multifokallinse auf. Dabei sprach er von zwei Typen, bei denen mir aber die Wirkungsweise nicht ganz klar geworden ist. Er nannte einmal die "Restore-Linse" und einmal die "Symfony-Linse", eine Neuentwicklung, die erst seit einem halben Jahr auf dem Markt sei und die mehr als zwei Brennpunkte habe. Natürlich sei letztere auch noch nicht so häufig zum Einsatz gekommen, d.h. konkret, es liegen eben auch noch kaum Erfahrungswerte vor.
Mein Optiker hingegen plädierte eindeutig für die Monofokallinse und meinte, ich solle lieber eine leichte Kurzsichtigkeit von 1,5 bis 2 Dioptrien in Kauf nehmen und weiter eine Brille tragen. Mir ist klar, dass ich so sehr viel leichter ohne Sehhilfe lesen kann. Aber ich möchte gerne meine Brille für den normalen Tagesablauf loswerden. Für Ihren Rat wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen J. G.

Wahl der Multifokallinse

Bei Multifokallinsen ist es sehr wichtig, zunächst die Eignung für die Multifokallinse zu prüfen, bevor es zur Linsenwahl geht.

Dazu ist es sehr wichtig, dass folgende Untersuchungen erfolgt sind:

- Ausschluss von Endothelerkrankungen (Endothelmikroskopie)
- Ausschluss von irregulären Hornhautverkrümmungen (dreidimensionale Hornhauttopographie)
- Prüfung des räumlichen Sehens
- Ausschluss von Erkrankungen der Makula
- Ausschluss von ausgeprägten Glaskörpertrübungen (Asteroide Hyalose)

Erst nach dem sichergestellt ist, dass man für Multifokallinsen wirklich auch geeignet ist, geht es zur Wahl der Linsen.

Die von Ihnen erwähnte ALCON RESTORE Linse (USA) wird im Augenzentrum nicht verwendet. Sie gehört zu den sehr häufig implantierten Premiumlinsen. Sie konnte unsere Erwartungen jedoch noch nicht treffen.

In unserem Haus kommen überwiegend Multifokallinsen von CARL ZEISS zur Anwendung.

Die ABBOT SYMPHONIE Linse (USA) ist eine sehr moderne Linse mit einem neuen optischen Design. Derzeit verfügen über keine ausreichende Erfahrung, die eine allgemeine Empfehlung dieser Linse erlauben würden. Wir gehen derzeit jedoch davon aus, dass diese Linse für eine bestimmte Patientengruppe, die bislang nicht mit Multifokallinsen versorgt werden konnten, in Frage kommen könnte. Sie wird wahrscheinlich somit ein "Nischenprodukt" für besondere Fälle werden.

Kommt eine Multifokallinsenversorgung aus organischen Gründen nicht in Frage, kann man natürlich eine "Lesekurzsichtigkeit" wie von Ihrem Optiker vorgeschlagen erwägen. Erfahrungsgemäß wird diese aber nur dann gut toleriert, wenn die Patienten auch schon vor der Operation kurzsichtig waren. Bei Weitsichtigen wird eine "hinoperierte" Kurzsichtigkeit selten gut toleriert.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von L. M. aus Germersheim:

Grauer Star Op bei hoher Kurzsichtigkeit Einfluss auf Augenstabilität

Ich bin 68 Jahre, - 16 Diop. und habe Grauen Star im Anfangsstadium. Besonders bei Nacht habe ich Probleme mit den Lichtquellen, die Schneekristalle erscheinen. Am Tag macht das Gegenlicht Probleme und andere. Ich überlege eine Op durchführen zu lassen aber man hat mir gesagt, durch den Einsatz einer Kunstlinse ginge Augenstabilität verloren mit negativen Auswirkungen, besonder auf die Netzhaut.
Wie schwerwiegend ist dies?

Erhöhtes Risiko bei sehr starke Kurzsichtigkeit und Grauer Star OP vor dem 50. Lebensjahr:

Das Risiko einer Netzhautablösung ist bei sehr hoher Kurzsichtigkeit durch sehr dünne und "brüchigere" Netzhaut grundsätzlich gegeben. Ob dieses Risiko durch eine Operation des Grauen Stars erhöht wird, wird zwar oft behauptet, bewiesen wurde dieses Risiko jedoch noch nie. Man geht laut aktueller Studienlage davon aus, dass bei sehr hoher Kurzsichtigkeit das Risiko einer Netzhautablösung dann erhöht sein könnte, wenn die Operation vor dem 50. Lebensjahr erfolgt. Nach dem 50. Lebensjahr scheint dieses Risiko nicht höher zu sein, als bei nicht operierten Augen.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von G. M. aus Königslutter:

Multifokallinse oder nicht? 2 oder 3 Brennweiten?Schutz gegen Sonnenlicht

Guten Tag, ich bin 69 Jahre alt. Mir wurde von der operierenden Einrichtung in Braunschweig eine Multifokallinse empfohlen.
Der überweisende Augenarzt und der Optiker raten zu einer einfachen Linse.
Bei der einfachen Linse würde jetzt nur das linke Auge operiert, beim rechten Auge ist der Graue Star im Anfangsstadium. Eine Hornhautkrümmung ist gering und bedarf keiner Behandlung.
Ansonsten würden beide Augen operiert im Abstand von ca 4 wochen.Entstehen Probleme weil bei der OP eine Linse noch "unreif" ist und nicht vollständig abgesaugt werden kann?
Wie stehen Sie zur trifokalen Linse?
Ich danke Ihnen für Ihre Mühe!

Hat jede Linse einen Lichtschutz? Ist ein Violettfilternotwendig?

Ich danke für eine Antwort.

Multifokallinsen ja - Aber nur bei Eignung und nur durch spezialisierten Augenchirurgen!

Generell stellen die Multifokallinsen derzeit die modernste Art der Versorgung des Grauen Stars dar.

Entschliesst man sich zu einer Multifokallinse, sollte dies nur von hierfür ausgestatteten und spezialisierten Zentren erfolgen.

Für die Eignungsprüfung für Multifokallinsen sind nämlich eine ganze Reihe von Zusatzuntersuchungen notwendig, damit man Probleme nach der Versorgung vorbeuten kann. Dazu gehören: Hornhauttopographie, Endothelmikroskopie, Orthoptik, OCT und Laserbiometrie.

Nur wenn Unregelmäßigkeiten in der Hornhaut und in der Netzhaut ausgeschlossen werden können, wird die Mutlifokallinse Ihre volle Korrekturwirkung zeigen können und keine Probleme verursachen.

Wir sind der Überzeugung, dass heutezutage eine neue Linse grundsätzlich über einen Minimallichtschutz an UV und Violettschutz verfügen sollte. Daher halten wir den sog. "Blaufilter" oder "Violettfilter" für wichtig.

Bifokal oder Trifokal? Vergessen Sie nicht, dass eine Linse mit 3 Brennweiten das Licht durch 3 teilt. Es bleibt also für jeden einzelnen Bereich weniger Licht und somit weniger Kontrast übrig. Daher setzen wir Trifokallinsen nur dann ein, wenn diese beruflich unabdingbar sind und die Pupillengröße des Patienten genügend Lichteinfall für eine solche Versorgung überhaupt zulässt.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von P. C. aus München:

Wie helfen Multifokallinsen bei permanenter Computertätigkeit?

Meine Augen können unterschiedlich gut sehen und weisen einen Unterschied von 2,75 Dioptrien auf. Das hat mir nichts ausgemacht, solange ich keine Lesebrille auf dem guten Auge brauchte. Ich habe das schlechtere Auge etwas zugekniffen und damit die Schärfentiefe verändert. Seitdem ich eine Lesebrille bzw. nunmehr Gleitsichtbrille (Weitsicht + Altersweitsicht) trage, habe ich zwar gut auskorrigierte Augen aber einen stark abweichenden Abbildungsmaßstab zwischen rechts und links, der erhöhte Gehirnleistung zur Herstellung eines scharfen Abbildes erfordert und mich schnell ermüden läßt. Man hat mir zur künstlichen Linse geraten, da ich bereits 52 bin. Jetzt lese ich, daß mit einer multifokalen Linse die Abbildung im mittleren Bereich nicht besonders gut ist, sondern nur in der Ferne und in der Nähe. Ist der Einsatz multifokaler Linsen daher bei Bildschirmarbeit, die über den größten Teil des Tages Lesen und Auswerten von Texten in eingescannten Originalen und engzeiligen Tabellen betrifft, ratsam oder ergeben sich dann neue, anstrengende Belastungen, die ebenfalls schnell zur Ermüdung und mangelnden Konzentration führen.

Idealer Leseabstand von Multifokallinsen: 30-50 cm. Trifokallinsen: Zusätzlicher Bereich 70-100 cm

Man unterscheiden zwischen 2 Typen von Multifokallinsen:

Klassische Bifokallinsen: Diese Linsen bieten den besten Kontrast und die beste Lichtstärke weil sie das einfallende Licht "nur" durch 2 Bereiche aufteilen. Im Nahbereich ist die höchste Auflösung und der beste Kontrast mit Bifokallinsen in 30-50 cm. Das bedeutet: Der Bildschirm muss näher ran (50 cm) oder eine Lesebrille (ca. +1,00 Dpt) gleicht den entfernten Abstand des Bildschirms aus.

Trifokallinsen: Diese Linsen teilen das Licht durch 3 Bereiche: Sprich man benötigt mit Trifokallinsen mehr Licht beim Lesen. Um den 3. Fokus zu nutzen, muss dann der Bildschirm in den Bereich 70-100 cm sein. Der Lesestoff kann dann mit dem Nahfokus von 30-50 cm bleiben. Klassicherweise setzen wir Trifokallinsen dann ein, wenn beruflich an 2 bis 3 sehr großen Bildschirmen gearbeitet werden muss ( z.B. Regieraum beim Fernsehen, oder CAD-Zeichner). Voraussetzung für die Trifokallinsen ist natürlich eine ausreichend große Pupille, damit alle 3 Bereiche der Linse auch mit Licht versorgt werden können. Daher schliessen sich Trifokallinsen z.B. für starke Raucher aufgrund ihrer kleinen Pupille aus.

Generell greifen wir nur dann zur Trifokallinsen wenn diese unbedingt beruflich erforderlich sind.

Muss man wissen:
Aufgrund der altersbedingten Pupillenverengung funktioniert im hohen Alter jede Trifokallinse wieder wie eine Bifokallinse, da der 3 Fokus der Linse nicht mehr ausreichend Licht bekommen wird.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von H. S. aus 65428 Rüsselsheim:

Einäugigkeit und Operation grauer Star

Ich sehe nur auf einem Auge. Das zweite wurde während der Kindheit nie trainiert. Jetzt bin ich 65 Jahre alt und benötige die OP auf dem "sehenden" Auge. Muss ich dann das "nicht-sehende" Auge auch operieren lassen?

Beidäugige Versorgung besser als einäugige Versorgung: Schon allein wegen Farbwahrnehmung.

Besteht der Graue Star in beiden Augen, dann macht es Sinn auch beide Auge zeitnah zu versorgen.

Auch wenn das 2. Auge nicht das Führungsauge ist oder schwachsichtig ist: Man nutzt das 2. Auge immer zur räumlichen Orientierung und zum Abgleich der Farbinformationen.

Würde man in einem Auge den Grauen Star belassen, würde dieses Auge die Farben anders wahrnehmen und immer ein "Störbild" an das Gehirn senden. Daher macht es Sinn beide Auge mit dem gleichen Typ von Kunstlinsen zu versorgen.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von H. B. aus Köln:

Altersbegrenzung für neue Linsen?l

Übernimmt die Kasse die Kosten für neue Linsen auch bei 90igjährigen Menschen?

Keine Altersbegrenzung für Operation des Grauen Stars gegeben.

Es gibt in der Tat keine Altersbegrenzung nach oben. Im Augenzentrum konnten wir auch bei Patienten mit einem Alter über 100 Jahren erfolgreich Linsen implantieren. Diese Patienten haben in der restlichen Lebenszeit auch von einer besseren Lebensqualität dank besserer Sicht profitieren können. Auch bei der Kassenerstattung besteht hier keine Limitierung.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von W. L. aus Erbach:

Austausch der Linse

Vor einigen Jahren wurden bei meiner Mutter (mittlerweile 88 Jahre) neue Linsen eingesetzt. Da sie mittlerweile wieder sehr schlecht sieht, meine Frage : macht es Sinn , die Linsen nochmals auszutauschen?

Ein Nachstar kann die Sicht wieder trüben.

Für das Sehen ist nicht nur die Linse, sondern auch die Funktion der Netzhaut und des Sehnerven maßgeblich. Lässt das Sehen nach, so muss man erst prüfen was genau der Grund sein könnte. Der häufigste Grund ist ein Nachstar, welches vom Augenarzt durch eine unkomplizierte und schnelle Laserbehandlung ohne Tausch der Linse durchgeführt werden kann.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von S. R. aus Bochum:

vollständige Korrektur der Kurzsichtigkeit auch bei ca. 10 Dioptrien?

Bei mir soll der graue Star operiert werden und ich erwäge Multifokallinsen einsetzen zu lassen. Kann ich auch bei starker Kurzsichtigkeit (-10 Diop.) auf ein Leben ohne (Lese-) Brille hoffen? Und könnten diese Linsen auch im schlimmsten Fall (Hallos oder vermindertes Kontrastsehen ...) wieder ausgetauscht werden?
Ich bin knapp 50 Jahre alt und berufstätig.

Multifokallinsen auch bei hoher Kurzsichtigkeit möglich.

An sich kann auch bei hoher Kurzsichtigkeit der Sehfehler mittels Multifokallinsen auskorrigiert werden. Mann muss dabei jedoch bedanken: Je höher die Kurzsichtigkeit ist, desto mehr Kontrast würde man durch die Multifokallinsen verlieren. Dieser Kontrastunterschied macht sich erfahrungsgemäß ab einer Kurzsichtigkeit über -12,00 Dioptrie erst bemerkbar. Bei Weitsichtigkeit dagegen kommt es sogar zu einem Kontrastgewinn. Es gibt jedoch eine ganze Menge anderer Kriterien, die man vor einer Multifokallinsenimplantation unbedingt prüfen sollte. Sind alle Eignungskriterien gegeben, kann man davon ausgehen, dass Probleme, die eine Explantation notwendig machen würden, damit ausgeschlossen sind. Theoretisch liesse sich eine Multifokallinsen auch wieder austauschen. Jedoch ist ein solcher Austausch nicht ungefährlich und sollte um jeden Preis durch eine dedizierte Planung verhindert werden. Daher ist es sehr wichtig, dass bei Interesse für Multifokallinsen diese durch einen spezialisiertem und mit Multifokallinsen sehr erfahrenen Arzt implantiert werden.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von B.O.:

Meine Frage: Bei mir soll der graue Star op.

werden. habe 40% Sehkraft pro Auge. Habe aber auch eine Kunststoffallergie und die Linsen sind aus Acryl-Kunststoff! reagiere auf Epoxidharze Methylacrylate..vertrage auch keinen Prothesenkunststoff/Allergie auch nicht. Kann ich mich trozdem bedenkenlos einer OP unterziehen?
Vielen Dank für im Voraus Ihre Antwort...B.O.

Hallo, uns ist bis heute kein Fall bekannt, bei

dem Intraocularlinsen aus Acrylat eine allergische Reaktion ausgelöst haben und daher explantiert werden mussten. Auch in der Literatur ist hierzu kein Fall beschrieben. Dies liegt u.a. daran, dass die speziellen Acrylatverbindungen, die bei Intraokularlinsen verwenden werden, keine chemischen Reaktionen - wie etwa lösungsmittelhaltige Harze - eingehen. Sie gelten daher als chemisch inert (= 'untätig') und sind für den Körper verträglich. Alternativ zur Acrylatlinse gibt es immer noch Hersteller die Linsen aus Silikon herstellen. Ein Hersteller aus USA stellt Linsenimplantate aus Hydrogel her.

Im Zweifel kann ein Allergietest mit einer unsterilen Acryl-Linse hier Klarheit schaffen.

Ihr Team des Augenzentrum
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