Humanitäres Engagement

Unser Einsatz für Menschen in Not

Medizin, die weitergeht als der OP-Saal

Was machen Sie in Tadschikistan, Prof. Parasta?

In diesem Film gibt Prof. Parasta einen persönlichen Einblick in sein humanitäres Engagement in Tadschikistan. Er berichtet von Einsätzen, die medizinisch wie menschlich an ihre Grenzen führen – mit hoher Operationsdichte, großer Verantwortung und körperlicher Erschöpfung.

Gleichzeitig zeigt er, was diese Arbeit ausmacht: Begegnungen, die bleiben. Momente, die den Sinn ärztlichen Handelns neu definieren. Und Erfahrungen, die verdeutlichen, warum medizinisches Wissen dort besonders viel bewirken kann, wo es am dringendsten gebraucht wird.

Vereinzelte Bildaufnahmen aus Tadschikistan unterstreichen die Eindrücke vor Ort und machen sichtbar, wofür MUNICH EYE steht: medizinische Verantwortung, die über Landesgrenzen hinausreicht.

Refraktionsschulung in Tadschikistan

Ende Mai 2024 reiste das MUNICH EYE Team aus München nach Tadschikistan, um in der Städtischen Klinik in Duschanbe eine mehrtägige Refraktionsschulung durchzuführen. Die Schulung war Teil unseres humanitären Engagements mit dem Ziel, augenoptisches Fachwissen international weiterzugeben und die augenärztliche Versorgung vor Ort nachhaltig zu stärken.

Nach einem herzlichen Empfang durch die tadschikischen Kolleginnen und Kollegen begann eine viertägige Schulung, die theoretische Inhalte mit praxisnahen Übungen kombinierte. Im Mittelpunkt standen moderne Refraktionstechniken sowie deren sichere und präzise Anwendung im klinischen Alltag. Der intensive fachliche Austausch und das große Interesse der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte prägten die gesamte Schulungszeit.

Die Refraktionsschulung in Duschanbe war ein voller Erfolg. Das Engagement und die schnelle Auffassungsgabe der Teilnehmenden machten deutlich, wie wertvoll der internationale Wissenstransfer ist. Neben dem fachlichen Austausch war die Reise für das MUNICH EYE Team auch eine persönliche und kulturelle Bereicherung. Die Offenheit, Gastfreundschaft und das gemeinsame Ziel, die augenärztliche Versorgung zu verbessern, machten diesen Einsatz besonders eindrucksvoll.

Wir freuen uns auf zukünftige Kooperationen und sind stolz darauf, mit unserem Engagement einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Augenheilkunde in Tadschikistan leisten zu können.

Refraktionsschulung in Tadschikistan

Einblicke in unsere Arbeit in Tadschikistan

Augenlicht retten: Ausbildung von Augenärzten in Tadschikistan

Unser Einsatz mit Tajik Aid

Tajik Aid ist Teil der Stiftung Vision:teilen, die mit vielen Projekten weltweit humanitäre Hilfe leistet. 

Aufgrund fehlender Infrastruktur und unzureichender medizinischer Ausstattung können viele Menschen in Tadschikistan nicht entsprechend untersucht, behandelt oder operiert werden. Deshalb setzt sich Tajik Aid in verschiedenen Fachbereichen dafür ein, eine medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Prof. h.c. Dr. med.  Amir-Mobarez Parasta leitet dabei das augenärztliche Ressort der Hilfsprogramme für Tadschikistan und setzt sich für eine moderne Ausbildung von Augenärzten und Augenärztinnen ein. 

Unsere Hilfe ist unmittelbar und vor Ort:

Unser Team bildet tadschikische Augenärzte, sowie Optometristen vor Ort und über Fern-Lehrprogramme aus. Wir statten die Universitätsaugenklinik in Duschanbe mit modernen Geräten aus und trainieren zusammen mit dem ärztlichen Team zeitgemäße Techniken zur Behandlung der häufigsten Erblindungsursachen in Tadschikistan wie Grauer Star, Grüner Star und Infektionserkrankungen. 

Unser besonderer Fokus und unsere Herzensangelegenheit ist die Versorgung von an den Augen erkrankten Kindern und Jugendlichen, um Ihnen eine weitgehend normale Jugend und schulische Ausbildung zu ermöglichen. 

Helfen Sie uns, Augenlicht zu retten, wo es ohne Hilfe nicht gehen würde, indem Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Mit medizinischer Hilfe Menschenrechte und Demokratie schützen

Unser Einsatz mit The Munich Circle (TMC)

Gegründet von Deutsch-Iranern in München setzt sich der Verein The Munich Circle (TMC) für Freiheit und Menschenrechte ein. Prof. Parasta ist eines der Gründungsmitglieder dieser anerkannten gemeinnützigen Organisation.

Besonders seit den Protesten im Iran ist die öffentliche Wahrnehmung der dort verübten Unterdrückung und Verletzung von Menschenrechten gestiegen. 

TMC konzentrierte sich zunächst auf die medizinische Versorgung von politisch verfolgten und verletzten Menschen. Dabei arbeitet die Organisation sehr eng mit den deutschen Behörden wie dem Außenministerium, sowie anderen Menschenrechtsorganisationen im In- und Ausland zusammen. 

The Munich Circle will durch seine Arbeit das Thema noch weiter in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, auf die Missstände aufmerksam machen und Betroffene unterstützen. Hierbei spielen die Öffentlichkeitsarbeit und der Einsatz für politische Bildung eine wichtige Rolle.

Besonderes Augenmerk liegt auch bei den Familien von politisch Verfolgten -  insbesondere den Kindern und Jugendlichen -, um ihnen ein Leben in Freiheit und Sicherheit zu ermöglichen. 

Unterstützen Sie unsere Arbeit in der medizinischen Versorgung politisch aktiver Menschen, die sich für Demokratie im Nahen Osten einsetzen.