Multifokallinsen - Wieder gut sehen ohne Brille

Was sind Multifokallinsen?

Moderne Multifokallinsen decken sowohl den Fernbereich als auch den Nahbereich ab.

Im Gegensatz zu einer Gleitsichtbrille funktioniert eine Multifokallinse unabhängig von der Blickrichtung: Durch die Implantation ins Auge kann diese Linse (ähnlich wie eine natürliche Linse) beide Bereiche gleichzeitig bedienen. Sowohl scharfes sehen in der Nähe (lesen - am Monitor) als auch scharfes sehen in der Ferne ist damit wieder möglich.

Verträglichkeit und Komfort von Multifokallinsen sind im Allgemeinen besser als mit Gleitsichtbrillen.

Welche Linsentypen gibt es? Was sind Trifokallinsen?

Man unterscheidet zwischen folgenden Linsentypen:

  • Monofokale Standard-Linsen: Einfache Abbildung in der Ferne- oder Nähe. Diese Linsen korrigieren keine weiteren Sehfehler (Standard Kassenversorgung).
  • Monofokale Premiumlinsen (sog. "Standard-Linsen erster Güte"): Asphärische Optiken mit hochwertigen Lichtschutzfilter und hydrophober Beschichtung. Diese Linsen korrigieren ebenso keine weiteren Sehfehler wie Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit haben aber i.d.R. eine bessere Abbildungsqualität und einen besseren Lichtschutz für die Netzhaut.
  • Torische Linsen: Diese Linsen können die Hornhautverkrümmung korrigieren. Damit kann i.d.R. eine Brillenfreiheit in der Ferne oder in der Nähe erreicht werden. Lichtschutzfilter und Beschichtungen sind auch hier verfügbar.
  • Multifokallinsen (Bifokale und Trifokale Linsen): Diese Linsen können Ferne, Nähe und Hornhautverkrümmung korrigieren. Moderne Multifokallinsen sind auch mit entsprechend hochwertigen Lichtschutzfilter und hydrophoben Oberflächen ausgestattet. Bei den Multifokallinsen stehen sowohl bifokale als auch trifokale Optiken zur Verfügung. Die Bifokallinsen sind die Licht- und Kontrast stärkeren Varianten. Die Trifokallinsen teilen das Licht durch 3 Bereiche, brauchen daher mehr Licht, können aber dafür mehr Bereiche abdecken. 

Moderne Multifokallinsen bestehen aus elastischem, faltbarem Acrylat und haben eine Lebensdauer von mehr als 90 Jahren.


Diese Operationstechnik wird mehr als 4000 mal täglich weltweit durchgeführt und ist die am häufigsten durchgeführte und erfolgreichste Operation am menschlichen Körper. Durch die Faltbarkeit der flexiblen Linsen wurde die OP-Technik revolutioniert: Somit haben sich auch die Heilungszeiten nach der Linsenimplantation von Wochen auf nunmehr Tage oder Stunden reduziert.

Wie funktionieren multifokale Linsen? Wie kommen sie ins Auge?

Die folgenden Videos geben Ihnen einen Überblick über die Implantation von multifokalen Linsen: Die Operation bei Alterssichtigkeit ist nahezu identisch mit der gängigen Operation des Grauen Stars. Als Linsenimplantat können Multifokallinsen Ferne und Nähe in nahezu allen Stärkenbereichen dauerhaft korrigieren. Die Operation erfolgt in Tropfanästhesie (ohne Spritzen).

> Mehr über die schonende Operation der Linse und Implantation von Multifokallinsen

Video: Was passiert bei der Operation der Alterssichtigkeit? Eine kurze Erklärung der Implantation von Multifokallinsen bei Alterssichtigkeit.

Animationsvideo: Behandlung des Grauen Stars durch entfernen der trüben Linse und Implantation von Multifokallinsen. 

Der Nanolaser ist die neuste Entwicklung in der Linsenchirurgie:  Mittels ultrakurzen Laserimplusen im Nanosekundenbereich kann die natürliche Linse verflüssigt und abgesaugt werden. Man spricht hier auch vom schonenden Kaltlaser-Verfahren.

Die sehr gut kontrollierbare Lasertechnik entwickelt wesentlich weniger Hitze und Erschütterung im Auge. Dies ist mit einer kürzeren Erholungszeit nach der Implantation von Multifokallinsen verbunden. 

Korrektur für Ferne und Nähe:

Multifokallinsenimplantation in unserem Augenzentrum

Die Multifokallinsen sind eine modernen Alternative zur Gleitsichtbrille. Der Vorteil einer Multifokallinse besteht darin, dass sie blickrichtungsunabhängig funktioniert. Sprich: Keine Verzerrungen oder Unschärfebereiche bei bestimmten Blickrichtungen. Daher ist das Sehen mit einer Multifokallinse natürlicher als mit einer Gleitsichtbrille. Ein weiterer Vorteil: Patienten mit Multifokallinsen bekommen keinen Grauen Star mehr, da die Augenlinse mit dieser Operation bereits erneuert worden ist.

Linsenwahl: Bifokal- oder Trifokallinsen?

Für die Versorgung mit Multifokallinsen stehen derzeit 2 Typen zur Verfügung. Die weiterhin gängigste und häufiger implantierte Multifokallinse ist der Bifokal-Typ. Die Bifokallinsen verfügen neben dem Fernbereich über einen optimalen Nahbereich zwischen 30-50 cm. Damit deckt dieser Linsentyp alle gängigen Nahbereiche (Lesen, Tacho, Standard-Bildschirmarbeitsplatz, Laptop u.ä) ab. Der klassische Vertreter dieses Linsentyps ist die ZEISS AT.LISA Linse.

ZEISS AT.LISA Tri - Trifokallinse: scharf sehen ohne Brille

Seit 2012 steht nun auch eine trifokale Version als ZEISS AT.LISA TRI zur Verfügung. Diese Linse verfügt über einen zusätzlichen Fokusbereich bei etwas 70 cm. Dieser Bereich ist für bestimmte Anforderungen und Berufsgruppen hilfreich: So z.B. für Doppelbildschirmarbeitsplätze mit großen Bildschirmen oder Musiker mit langem Abstand zum Notenständer. Durch die Teilung des Licht auf 3 Bereiche ist die AT.LISA Tri geringfügig kontrastärmer als die bifokale Schwesterlinse. Dieser Unterschied macht sich aber nur bei hoher Kurzsichtigkeit bemerkbar. Unserer Erfahrung nach brauchen Patienten, die mit einer trifokalen AT.LISA TRI versorgt worden sind einige Tage länger bis sich die Sehschärfe in der Nähe einstellt. Das Endergebnis ist aber mit der bifokalen Version der AT.LISA vergleichbar.

Beide Linsentypen sind auch in torischen Versionen zur Korrektur der Hornhautverkrümmung verfügbar.

Die Erfahrungen mit der Zufriedenheit unserer Patienten ist mit beiden Linsen vergleichbar hoch und ist mit 98% anzugeben.

Grauer Star und Linsentausch durch Multifokallinsen

Die erforderliche Diagnostik, um Probleme und Risiken bei einer Linsenimplantation mit multifokalen Kunstlinsen ausschließen zu können, gehört nicht zur Standard-Diagnostik bei der Operation des Grauen Star. Diese ist i.d.R. auch nicht Bestandteil kassenärztlicher Leistungen.

Deshalb müssen bei dem Wunsch nach einer Multifokallinsenimplantation einige Zusatzuntersuchungen erfolgen. Nur so können alle möglichen Risiken für Probleme mit Multifokallinsen erkannt und bei der Planung der Operation berücksichtigt werden.

Unsere Empfehlung:

Multifokallinsen Probleme und Risiken minimieren

Mehrstärkenlinsen - auch multifokale Intraokularlinsen oder Multifokallinsen genannt - werden seit mittlerweile über 25 Jahren eingesetzt. Besonders in den letzten 10 Jahren haben sie sich enorm weiterentwickelt und erbringen herausragende Sehergebnisse.

Es gibt die Kunstlinsen als Bifokallinsen und Trifokallinsen, d.h. es werden entweder Ferne und Nähe korrigiert oder Fern-,Nah- und Zwischenbereich. Zusammen mit Ihrem Augenarzt wird für Ihre Sehanforderungen die Linse gewählt, die zum bestmöglichen Sehergebnis führt.

Aber - wie bei jedem hoch entwickelten System - müssen auch bei Multifokallinsen entsprechende Voraussetzungen am Auge vorliegen, damit es nicht zu Problemen kommt.

Voraussetzungen für optimale Implantation von Multifokallinsen

Für ein optimales und problemloses Ergebnis nach einer Implantation von Multifokallinsen ohne Nebenwirkungen sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Fehlsichtigkeit von +5,00 bis -10,00 Dioptrie
  • regelmäßige Hornhautverkrümmung (Hornhauttopographie)
  • räumliches Sehen (Titmus mindestens 3)
  • KEINE starke Schwachsichtig auf einem Auge (Amblyopie seit Kinderalter)
  • KEIN manifestes Schielen
  • KEINE Netzhauterkrankungen / Makuladegeneration
  • KEINE ausgeprägten Gesichtsfeldausfälle (z.B. bei schweren Formen des Glaukoms)
  • KEINE organischen Hornhauterkrankungen (Endotheldysplasien) oder Narben

Nebenwirkungen nach Implantation von Multifokallinsen

Werden die Voraussetzungen für Multifokallinsen nicht eingehend geprüft, können folgende Probleme und Risiken nach einem Linsentausch mit multifokalen Linsen auftreten:

  • "Schlagschatten" in der Nähe oder in der Ferne
  • Doppelkonturen
  • Unschärfe
  • Störende Lichtringe oder Strahlenkränze

Für jedes dieser Probleme gibt es inzwischen sehr gute Nachbehandlungsmöglichkeiten. Diesen geht aber eine genaue Eingrenzung der Ursache mit einer entsprechend zielgerichteten Diagnostik voraus.

Risiken für ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis nach einer Linsenimplantation

  • Sehr kleine Pupillen (i.d.R. bei Alter > 80 Jahren oder starken Rauchern)
  • Starkes Rauchen (Netzhautschwellung, enge Pupillen)
  • Rheumatische Grunderkrankungen (Heilungsverzögerung)
  • Großer Abstand zwischen der Operation beider Augen: Bei einer Versorgung mit Multifokallinsen sollten beide Augen sehr zeitnah (optimal: 1 Woche Abstand) operiert werden, da es sonst zu Sehproblemen kommen kann.
  • Versorgung mit unterschiedlichen Linsen: Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, dass an einem Auge eine Multifokallinse und am anderen Auge eine Monofokallinse eingesetzt wird.

Was sollten Sie über Multifokallinsen wissen

  • Phänomene wie Lichtkränze (sog. Halos) oder Lichtstreuungen sind in den ersten Wochen normal. Wenn sich die Augen an die neuen optischen Gegebenheiten gewöhnt haben, werden diese nicht mehr wahrgenommen.
  • Auch eine gewisse Lichtempfindlichkeit ist am Anfang möglich, da durch die neue klare Linse wieder mehr Licht ins Auge gelangt als bei einer bereits eingetrübten Linse (moderne intraokularlinsen verfügen zum Schutz der Netzhaut über einen UV-Filter)
  • Wenn die Fehlsichtigkeit vor dem Linsenaustausch sehr hoch ist, dauert die Eingewöhnungszeit etwas länger.
  • Weil bei einer Multifokallinse (sowohl bei Bifokallinse, als auch bei Trifokallinse) die ‚Abstände durch das optische System festgelegt sind‘, kann es sein, dass man sich an z.B. einen neuen Leseabstand gewöhnen muss. Dies ist erfahrungsgemäß i.d.R. problemlos möglich.
  • Der Nachstar oder auch die sog. Kapselschrumpfung sind operationsbedingt natürliche Reaktionen der Linsenkapsel, in die die künstliche anstelle der körpereigenen Linse eingesetzt wird. Meist macht sich das Fortschreiten durch die Abnahme der Sehschärfe in der Nähe bemerkbar. Die Therapie erfolgt durch eine einmalige schmerzfreie Laserbestrahlung der Linsenkapsel. Der Zeitpunkt, wann der Nachstar oder eine Kapselschrumpfung einsetzt bzw. behandelt werden soll, ist individuell verschieden.
  • Alle Augenzentren, die sich auf Multifokallinsen spezialisiert haben, verfügen i.d.R. über die benötigten diagnostischen Möglichkeiten. Diese haben auch entsprechende Fallzahlen (im Idealfall über 500 im Jahr) und Erfahrung mit Multifokallinsen.

Glaskörpertrübungen und Multifokallinsen

Während gewöhnliche Glaskörpertrübungen, die sehr viele Menschen ab dem 40. Lebensjahr kennen (Mouches Volantes - "fliegende Mücken") keine Kontraindikation für die Implantation von Multifokallinsen darstellen, sind massivere Verkalkungen des Glaskörpers - sogenannte "Asteroide Hyalosen" ein Hinderungsgrund für das Einsetzen von Multifokallinsen.

Diese Form der Glaskörperdegeneration streut das Licht und führt und zu einem sehr geringen Kontrast. Die Lichtstreuung bewirkt somit eine Abnahme der Sehschärfe.

Dieser Effekt kann durch eine Multifokallinse verstärkt werden. Ist bei einer asteroiden Hyalose der Einsatz von Multifokallinsen dennoch gewünscht, muss mit einer zusätzlichen Operation gerechnet werden. Bei diesem Eingriff, der sog. Vitrektomie, wird der verkalkte Glaskörper entfernt.

Grundsätzlich können vorhandene Störfaktoren in den optischen Medien - also Hornhaut und Glaskörper - bei Multifokallinsen zu Sehschärfe beeinträchtigenden Phänomenen führen.

Deshalb besonders wichtig: vor der Empfehlung zu einer Multifokallinsenimplantation müssen die Hornhaut und der Glaskörper mit hierfür speziell entwickelten Untersuchungsverfahren überprüft werden.

Sind die optischen Medien geeignet, kann man bei der Implantation von Multifokallinsen von einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis in der Ferne und in der Nähe ausgehen.

Hornhauterkrankungen und Multifokallinsen

Reguläre Hornhautverkrümmungen können heutzutage mit modernen Multifokallinsen sehr präzise korrigiert werden.

Jedoch ist mit Multifokallinsen Vorsicht geboten, wenn eine degenerative Erkrankung der Hornhaut vorliegt, die zu einer vermehrten Lichtstreuung führt. Hierzu zählt die sogenannte Fuchs‘sche Endotheldystrophie. Diese geht häufig mit erhöhten Hornhautdicken und "lochartigen" Defekten in der inneren Schicht der Hornhaut - sogenannte guttata - einher. Eine solche Hornhauterkrankung sollte vor der Entscheidung für eine Multifokallinse ausgeschlossen werden.

Fragen und Antworten zur Linsenimplantation in unserem Augenzentrum

Was passiert, wenn sich meine Sehstärke nach einer Linsenimplantation mit Multifokallinsen im Laufe der Jahre ändert bzw. meine Alterssichtigkeit zunimmt?

Die natürliche Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit entsteht durch eine Alterung und somit Versteifung der natürlichen Augenlinse: Die Augenlinse verändert durch den Alterungsprozess ihre Form und Flexibiltät. Damit verändert sich im Normalfall auch die Sehstärke mit zunehmendem Alter. Nach dem Austausch der natürlichen Linse durch eine Multifokallinse wird dieser Prozess der Alterung jedoch "eingefroren": Die Kunstlinse verändert ihre Stärke nicht und wirkt in allen Brennweiten auch im Laufe der Jahre konstant. Eine große Schwankung der Sehstärke (Dioptriezahl) nach einer Implantation ist daher sehr unwahrscheinlich. Wir verwenden in unserem Augenzentrum nur Multifokallinsen von etablierten und namhaften Herstellern (wie Carl Zeiss), die eine langfristige Stabilität der Linsen garantieren können. 

Kann ich davon ausgehen, dass ich nach einer Implantation von Multifokallinsen bis ins hohe Alter gut sehen kann?

Ja, natürlich vorausgesetzt, daß andere Organe des Auges im Alter gesund bleiben und nicht erkranken bzw. keine frühzeitige Alterung aufweisen. Die Erfahrung aus über 30 Jahren moderner Linsenchirugie zeigt: Die Linsenimplantation an sich bringt eine stabile Versorgung des optischen Systems des Auges bis ins hohe Alter mit sich. Um eventuell vorbestehende Erkrankungen des Auges auszuschließen, untersuchen wir vor jeder Linsenimplantation in unserem Augenzentrum Ihre Augen sehr eingehend von der Hornhaut bis zur Netzhaut.

Wie lange "funktioniert" eine Multifokallinse gut im Auge? Muss sie irgendwann wieder ausgetauscht bzw. erneuert werden?

Die "Lebensdauer" der modernen Multifokallinsen wird auf ca. 90 Jahre geschätzt. Theoretisch müssten ca. 90 Jahre nach der Implantation Trübungen in der Linse zu entdecken sein. Trübungen oder andere "Verschleisserscheinungen" wurden bis jetzt bei den aktuell verwendeten Materialien weltweit noch nicht beobachtet.

Kann ich nach der Linsenimplantation einen Grauen Star bekommen?

Nein, die Entwicklung eines Grauen Stars bleibt Ihnen sozusagen "erspart": Der Graue Star ist eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Nach dem Ersetzen Ihrer Augenlinse durch eine Multifokallinse, können Sie keinen Grauen Star mehr bekommen. Durch die natürliche Veränderung der Linsenkapsel kann sich jedoch ein sogenannter "Nachstar" einstellen, der sich durch eine spezielle Laserbestrahlung innerhalb weniger Minuten wieder beheben lässt.

Aus welchem Material werden die multifokalen Linsen hergestellt?

Die Multifokallinsen werden aus biologisch kompatiblem Acrylat hergestellt. Dieses Material wird von unserem Immunsystem nicht als Fremdkörper erkannt und wird daher ab der 1. Minute der Implantation als körpereigen empfunden.

Was kann ich nach der Implantation erwarten? Welche Tätigkeiten kann ich ohne Brille machen?

Internationale Studien zeigen, dass nach der Implantation von Multifokallinsen ca. 90% des Alltags ohne eine Sehhilfe mühelos gemeistert werden können. Dies deckt sich auch mit der Erfahrung unserer Patienten in unserem Augenzentrum . 

Während Ihrer OP-Voruntersuchung in unserem Augenzentrum findet eine eingehende Besprechung und Analyse Ihrer "Sehbedürfnisse" mit Ihrem Operateur statt. Diese Informationen sind entscheidend für die Wahl des richtigen Linsentyps. Unsere Erfahrungen in der Wahl des richtigen Linsentyps helfen Ihnen, ein effektives Ergebnis nach Ihrer Linsenimplantation zu bekommen.

Spüre ich eine implantierte Multifokallinse in meinem Auge?

Nein. Da die Linse am Platz Ihrer natürlichen Linsen positioniert wird, werden Sie Ihre neue Linse nie spüren können. Ein Fremdkörpergefühl entsteht immer nur durch eine Reizung der Augenoberfläche, wie z.B. durch ein Sandkorn. Im Bereich der Linse dagegen gibt es im Auge keine Nerven, die ein Fremdkörpergefühl oder gar die Wahrnehmung eines Fremdkörpers melden könnten. Ihre neue Linse wird daher nicht anders empfunden, als ihre eigene natürliche Linse. In unserem Augenzentrum verwenden wir die jeweils neuesten Verfahren der Linsenimplantation, die eine sehr schnelle Erholung des Auges von der Implantation ermöglichen.

Sieht man meine implantierte Multifokallinse von außen? Sieht mein Auge nach der Linsenimplantation anders aus als vorher?

Nein, da Ihre neue Multifokallinse hinter der Pupille positioniert wird, ist sie von außen nicht sichtbar. Bei genauerem Hinsehen, kann lediglich eine dunklere Pupille auffallen. Da die Multifokallinsen etwas klarer als die natürlichen Linsen sind, wirkt das Auge nach einer Linsenimplantation etwas "strahlender".

Durch diese beiden Phänomene können die Augen etwas mehr "Glanz" gewinnen und etwas strahlender wirken. Der Grund für diesen neuen Glanz in Ihren Augen bleibt aber ihr Geheimnis ;-).

Eignungscheck für Augenlasern und Linsenimplantation

  • Wenn Sie erfahren möchten, ob Sie für eine Augenlaser-Behandlung oder eine Linsenimplantation geeignet sind, füllen Sie bitte unseren kurzen Eignungscheck aus.
  • Sie erhalten von uns eine erste Auswertung und ein unverbindliches Angebot für die Dauerkorrektur Ihrer Fehlsichtigkeit per E-Mail.
  • Dieser Eignungscheck kann eine ausführliche Augenuntersuchung natürlich nicht ersetzen, aber er hilft Ihnen herauszufinden, ob für Sie grundsätzlich eine Augenlaser-Behandlung oder eine Linsenimplantation in Frage kommen würde.
  • Gerne informieren wir Sie auch persönlich bei einer unverbindlichen Erstberatung durch unsere erfahrenen Refraktivberater über die Dauerkorrektur Ihrer Fehlsichtigkeit.