Erfahrungen Augenlasern LASIK, Multifokallinsen und EVO VISIAN ICL Kontaktlinse

Wie eine LASIK-Behandlung und eine Implantation von Multifokallinsen oder VISIAN ICL Kontaktlinsen genau abläuft lesen Sie in den Erfahrungsberichten unserer Mitarbeiter/-innen, die selbst bereits in Augenzentrum in München behandelt wurden.

 Erfahrungen

Erfahrungen Augenlasern LASIK

Nina Vrhovac - Augenoptikerin, Leitung Kommunikation & Beratung

Erfahrungsbericht Augenlasern LASIK

Warum habe ich mich für die LASIK Behandlung entschieden?

Die Brillen waren für mich nie richtig störend, da ich Sie stets als Accessoire empfand und ich auch viele Komplimente dafür bekam. In meiner Freizeit und im Urlaub habe ich gerne weiche Kontaktlinsen getragen, die ich allerdings immer schlechter durch das lange Tragen vertragen habe.
Als Refraktivberaterin im eigenem Hause wurde ich mit der Zeit natürlich wahnsinnig neugierig und wollte endlich wissen wie es ist "normal" zu sehen. Einfach Aufstehen und scharf sehen. Die OP fand Winter 2010 bei mir statt.

Der Ablauf meiner LASIK Operation

Ich war ganz furchtbar nervös, ich bekam einen Saft zur Beruhigung. Ich wurde in die OP-Schleuse gebracht und steril angezogen. Meine Haare wurden unter einer Haube verstaut und die Schuhe eingetütelt. Ich bekam auch ein steriles Mäntelchen angezogen. Die ersten Betäubungstropfen bekam ich als ich auf der Liege lag, meine Kollegin hielt mir während des gesamten Zeitraumes die Hand :)

Als erstes wurde mein rechtes Auge mit einer sterilen Folie abgedeckt. Dann kam der Lidsperrer hinein, diesen empfand ich für die ersten paar Sekunden als unangenehm. Das war auch das einzige Unangenehme. Ich hatte zu keiner Zeit während des Eingriffes Schmerzen! Schließlich wurde der Ansaugring angedockt, dann wurde es kurz dunkel vor dem Auge, dann wieder klar. Der Flap war nun "fertig" vorbereitet.

Der Laser wurde nun vorgeschalten, der nun endlich meine Kurzsichtigkeit eliminierte (ca. -3dpt bds.) Danach wurde das Auge gespült und der Flap wieder draufgelegt, das empfand ich als sehr angenehm. Nun habe ich das erste Auge geschafft, es kam noch eine "Schutzkontaktlinse" auf das Auge. Dann kam das 2te Auge dran und die gleichen Schritte folgten. Ich war gefühlt ca. 15-20 min im OP.

Meine Sehfähigkeit die ersten Tage nach der LASIK Operation

Am nächsten Morgen beim Aufwachen konnte ich alles scharf sehen, ich war so glücklich und baff! Die erste Kontrolle ergab, dass ich meine volle Sehschärfe schon erreicht habe (neidvolle 200% binokular).

Meine Sehfähigkeit jetzt

Bin bis heute sehr zufrieden, habe keinerlei Beschwerden, seit der LASIK ist auch meine Nachtsicht besser. Die LASIK gehört daher nach wie vor zu den besten Entscheidungen meines Lebens, würde mich jederzeit wieder so entscheiden.

Mit lieben Gruß an meinen Chef :-)

Nina

Stefanie Zivanovic - staatlich geprüfte Augenoptikermeisterin

Erfahrungsbericht Augenlasern LASIK

Wieso habe ich mich für die LASIK Behandlung entschieden?
Aufgrund meiner Kurzsichtigkeit mit Astigmatismus musste ich schon früh eine Brille tragen. Diese war für mich bereits in der Schulzeit ein notwendiges Übel, das in meiner Ausbildung zum modischen Accessoire wurde. Allerdings beim Sport und manchmal im Alltag einfach störte (Brillen-Sonnenbrillenwechsel im Sommer/ beschlagene Gläser im Winter). Kontaktlinsen waren anfangs eine Lösung bis ich eine Unverträglichkeit entwickelte. Der Wunsch nach einer Brillenfreiheit wurde stärker.

LASIK-OP fand im Dez 2012 statt.

Der Ablauf meiner LASIK Operation

Vor der Operation bekam ich gegen meine Aufregung eine Beruhigungspille. Während diese ihre Wirkung entfalten konnte, wurden meine Augen bereits mit verschiedenen Augentropfen für die OP vorbereitet. In der Schleuse zum OP-Saal bekam ich ein steriles Mäntelchen um, eine Schutzhaube für die Haare und Schutzüberzieher für die Straßenschuhe.

Im OP-Saal wurde ich vom Operateur Dr. Parasta und seinem OP-Team in Empfang genommen und liebevoll umsorgt. Zuerst durfte ich auf eine Liege legen. Bekam eine Decke über die Beine und gegen die Aufregung Knautschbälle für die Hände. Nun wurde ich mit der Liege unterm Lasergerät platziert. Und der Laser erst einmal über meinem rechten Auge positioniert. Dr. Parasta saß während der gesamten OP-Zeit an meiner Kopfseite und erklärte mir jeden Schritt und Handgriff. Das linke Auge wurde abgedeckt. Die Augen werden nacheinander gelasert.

Nun wurde ich nochmal nach meinem Namen und Geburtstag gefragt, um mit den Daten, die im Lasergerät von meiner Voruntersuchung gespeichert waren, abzugleichen. So wird jede Verwechslung vermieden. Das war schon mal sehr beruhigend. Nun kam der Lidsperrer in mein rechtes Auge. Das war im ersten Moment sehr unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Ich versuchte mich bewusst zu entspannen. Mit dem Lidsperrer wurde auch permanent das Auge befeuchtet. Ich hatte nicht mehr das Bedürfnis zu blinzeln und somit störte dieser kaum noch.

Jetzt wurde der Ansaugring mit dem Mikrokeratom auf das Auge angedockt. In diesem Zeitraum wurde es kurzzeitig dunkel vorm Auge. Man hörte ein Geräusch ähnlich wie ein elektrischer Rasierer. Bis ich mich fragte, was das ist, habe ich wieder Licht gesehen und der „Flap“ war mit dem Mikrokeratom geschnitten worden und der Saugring entfernt. Nun kam der Laser für die eigentliche Korrektur zum Einsatz. Ich sollte auf ein roten Lichtpunkt schauen. Der Flap wurde aufgeklappt und der Punkt sah aus wie ein Strahlenstern. Gefühlt hab ich nichts.

Es dauerte nur einige wenige Sekunden und auch der Laser war fertig. Auch dies war schmerzfrei und nur durch eine Art klackerndes Geräusch auszumachen. Es wurde das Auge nochmals gespült und getropft. Der Flap zurückgeklappt und eine Schutzkontaktlinse aufgesetzt. Nun war das zweite Auge an der Reihe. Gefühlt dauerte die gesamte OP nur einige Minuten. Nun durfte ich mich wieder aufsetzten und umschauen.

Und ich staunte nicht schlecht, denn ich sah jetzt schon viel besser als vorher ohne Brille. (das war ein Kunststück, denn mit ca. -2,5 dpt war ich ohne Brille fast ein Maulwurf!), aber immer noch etwas verschwommen. Ähnlich wie die Sicht unter Wasser im Schwimmbad. Ich wurde aus dem OP begleitet, von der sterilen Schutzkleidung befreit und durfte mit Begleitung nach Hause. Die OP war am späten Nachmittag/frühen Abend. Als ich nach Hause gefahren wurde, dunkelte es bereits und überall waren Lichter angeschaltet. Und trotzdem war ich so froh um meine Sonnenbrille. Denn direkt nach der OP blendete mich alles sehr stark. Daheim kroch ich nur noch ins Bett und schlief.

Meine Sehfähigkeit die ersten Tage nach der LASIK Operation

Am nächsten morgen wachte ich auf und ich konnte alles sofort scharf sehen - ein unbeschreibliches Gefühl nach über 25 Jahren Brillentragen!!! Die Blendempfindlichkeit war auch vorüber. Etwas schlimmes gab es an der OP nicht. Nur unangenehmes: meine Aufregung: „Was passiert da drin mit mir“ der Lidsperrer, bis ich mich darauf einließ und entspannte und die Heimfahrt mit der Blendempfindlichkeit.

Am Tag nach der OP war die erste Kontrolle und die Schutzkontaktlinse wurde entfernt. Ich habe bereits beim Aufwachen super gesehen. Ohne die Schutzkontaktlinse wurde es noch einmal besser. Gemessener Visus 1,5!!! (150%) Die folgenden Tage war, wie vorhergesagt, die Sehfähigkeit aufgrund der Heilung schwankend, aber immerhin Visus zw. 1,00 und 1,50 Bis einige Wochen nach der OP blieb nachts eine Blendempfindlichkeit und Halos. Dies war unangenehm und vorallem in Kombination mit Regen nervig. Ließ sich aber aushalten und besserte sich auch recht schnell mit voranschreitender Heilung.

Meine Sehfähigkeit jetzt

Sehr stabil bei Visus >1,5 (150%) Ich bereu nur eines an dieser OP: Das ich es nicht schon früher machen lies!

Stefi

Marie-Luise Kosch - Augenoptikerin Optometrie und medizinische Funktionsdiagnostik

Erfahrungsbericht Augenlasern LASIK 

Die Entscheidung für Augenlasern LASIK Behandlung
Als Kind sollte ich schon immer eine Brille tragen.  Doch fand ich das es immer ganz schlimm, da ich Angst hatte gehänselt zu werden. Aus diesem Grund habe ich meine Brille immer im Schulranzen verschwinden lassen.  Dann begann  ich meine Lehre als Augenoptikerin und mir wurde bewusst was für tolle Brillen es gibt und das man sich dafür gar nicht schämen muss. Ich fing an meine Brille zu lieben :-) Doch nach der Geburt meiner Tochter störte mich meine Brille. Ständige Fingertapsen, ständig verbogen :-). Ich habe meine Kontaktlinsen dann wieder täglich getragen.

 2014 habe ich im Augenzentrum in München beim Dr. Parasta angefangen, ich wurde in ein super nettes Team aufgenommen. Ich arbeite hier als Optometristin und als Operationsassistenz bei LASIK Operationen in München.  Schnell stand für mich fest... ich möchte meine Kontaktlinsen los werden mit dem ich nie richtig gut zurecht kam. Ich machte alle Voruntersuchungen für die Operation und im Dezember 2014 war es endlich soweit.

Der Ablauf meiner LASIK-Behandlung

Ich war so aufgeregt. Aber wieso..ich weiss doch genau was auf mich zu kommt, ich kenne jeden Arbeitsablauf ganz genau und weiss das es nichts schlimmes ist. Doch liegt man plötzlich selber als Patient im OP ist es plötzlich etwas ganz anderes. Ich nahm erstmal die Entspannende Atmosphäre war die das ganze Personal ausstrahlt, ich wurde so liebevoll von meinen Kollegen betreut.

Mein Chef erklärte mir alles ganz genau so wie er es auch mit unseren Patienten macht. Er versuchte mir die Aufregung zu nehmen und versuchte mich abzulenken. Es verging alles so schnell und ich habe fast nix bemerkt ausser die Liebevollen Stimmen um mich herum. Ich war begeistert.

Meine Sehfähigkeit nach der LASIK Operation

Nach einer Tasse Kafe und unseren leckeren Keksen durfte ich auch schon wieder nach Hause. Am nächsten Tag wachte ich früh auf und ich sah alles klar.. ich war so überglücklich. Ich bin meinem Chef so dankbar. Es war die beste Entscheidung die ich getroffen hab und er hat es mir ermöglicht. Ich habe durch die Op natürlich auch an Erfahrung gesammelt.

Ich kann mich jetzt viel mehr in die Lage der Patienten versetzen und mit ihnen mitfühlen. Heute nach 10 Monaten habe ich eine Sehschärfe von 100%. Ich kann jeden morgen früh aufstehen und sehe sofort scharf. Auf alle Fälle sag ich meinen Chef und meinen Kollegen einen lieben Dank für die Herzliche und liebevolle Betreuung.

Marie-Luise

Erfahrungsberichte - Multifokallinsen

Josef N. - Anästhesist

Erfahrungsbericht refraktiver Linsenaustausch bei Altersweitsichtigkeit - Trifokallinse

Die Entscheidung über die operative Sehkorrektur mit Multifokallinsen
Der Beginn der Altersweitsichtigkeit bedeutete zunächst einen Riesenschritt Richtung Notwendigkeit einer störenden Sehhilfe. Die Brille konnte meine nachlassende Akkommodationsfähigkeit zwar beinahe optimal ausgleichen, war für mich jedoch immer ein hinderliches Utensil, das man nicht wollte, aber immer häufiger benötigte.

Die Entscheidung zu einer Alternative war somit für mich keine Frage des Ob, sondern des Wann. Der Zeitpunkt war gekommen, als der Alltag ohne Brille nicht mehr vernünftig zu bewältigen war.

Die Implantation von den Trifokallinsen

Vorbereitung und operativer Vorgang mit Implantation einer Trifokallinse waren problemlos und unkompliziert. Die Schmerzfreiheit durch Augentropfen und der Dämmerschlaf durch die begleitende Anästhesie ermöglichen ein angenehmes operatives Geschehen.

Meine Sehfähigkeit in den Tagen nach der Operation

Bereits am nächsten Tag wird der schützende Occlusivverband vom Auge entfernt und das erste Aha-Erlebnis stellt sich ein. Scharfes Sehen ohne Brille über ein Entfernungsspektrum von ca. 35cm bis Unendlich, noch etwas milchig und mit Blendeffekten begleitet.

Die erste Begeisterung wich bald der Skepsis, wann die störenden Nebeneffekte wie Doppelkonturen und Halos schwächer werden. In meinem Fall brauchte ich dazu viel Geduld, wahrscheinlich war ich auch ein sehr kritischer Patient. Störend waren vor allem kleinere punktförmige Lichtquellen wie Autorücklichter, Ampeln, Spiegelungen auf reflektierenden Oberflächen, die von Doppelkonturen und konzentrischen Halos begleitet waren und damit unscharf wirken oder Nachts Blendeffekte verursachen.

Meine Sehfähigkeit ein Jahr nach der Implantation von Trifokallinsen

Nach ca. 12-18 Monaten war ich im Stadium, dass ich die Halos um kleine Lichtquellen zwar immer noch sehe, aber nicht mehr bewusst wahrnehme und sie damit auch nicht mehr stören.

Bildschirmarbeit, die anfangs für die Augen subjektiv sehr anstrengend war, ist wieder normal möglich. Greifbar ist auch ein Kontrastverlust, der sich allerdings nur bemerkbar macht bei wirklich schlechten Lichtverhältnissen (z.B. kontrastarme Schrift in dunkler Umgebung, nächtliche Autofahrt bei schlechter Straßenbeleuchtung und regennasser Straße…) und bei Trifokallinsen aus physikalischen Gründen stärker ist als bei Bifokallinsen.

Nach nunmehr beinahe 2 Jahren kann ich folgendes Fazit ziehen

  1. Ich würde es wieder machen, die Vorteile übertreffen für mich bei Weitem die wenigen Nachteile
  2. Ich sehe ohne Brille in einem weitem Spektrum, der Alltag und auch diffizile Sehanforderungen (kleine Schrift, Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen oder starkem Lichteinfall z.B. Im Gegenlicht zur Sonne) machen keine Probleme.
  3. Ein derart perfekter Ausgleich der nachlassenden Sehfähigkeit wie mit einer gut angepassten Brille ist nicht gegeben (weniger Kontrast, Halo), aber dann sitzt eben die Brille auf der Nase.

Josef

Gerlind Kuhn - Krankenschwester und Aromaexpertin

Erfahrungsbericht refraktiver Linsenaustausch bei Altersweitsichtigkeit

Warum habe ich mich für die Multifokallinsen entschieden?

Ich bin Krankenschwester und seit 2012 arbeite ich freiberuflich als Anästhesieschwester. Meistens arbeite ich mit Frau Dr. Nachtrab im Augenzentrum in Riem. Mit meiner Gleitsichtbrille war ich immer ganz zufrieden. Nach einem Hausumbau hätte ich eine neue Brille gebraucht. Dr. Parasta hat sich dann mal meine Brille angesehen und wir haben beschlossen dass ich besser RLE Linsen Implantiert bekomme.

Die Implantation von Multifokallinsen

Da ich dem gesamten Team im Augenzentrum Riem sehr vertraue stand für mich sehr schnell fest dass ich diese OP machen lasse. Meine einzigste Bedingung war, dass Frau Dr. Nachtrab dabei ist. Die Vorbereitung und auch die Linsenimplantation waren komplett problemlos. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen vor während und auch nach der Op nicht. Der Dämmerschlaf war sehr angenehm und ich war sehr erstaunt als ich fertig war.

Meine Sehfähigkeit in den Tagen nach der Operation

Nach der OP konnte ich sehr schnell sehr gut sehen und das größte war für mich, als ich das erste Mal an der Nähmaschine den Faden einfädeln wollte. Denn ich habe das Nadelöhr gesehen in das der Faden sollte. Vor der OP habe ich es nur ungefähr gewusst wo der Faden hin muß.

Meine Sehfähigkeit zwei Jahre nach der Operation

Nun sind zwei Jahre nach der Augenoperation vergangen, ich weiß gar nicht mehr wie es mit Brille war. Ich habe sie oft gesucht, da sie mich einfach genervt hat. Meine Sicht ist nach wie vor sehr gut, beim Autofahren, vor allem auch Nachts ist es für mich sehr viel einfacher ohne Brille, da ich auch oft über den Brillenrand geschaut habe. Also ich bin voll kommen zufrieden mit der Linsenimplantation und würde es auf jeden Fall wieder machen lassen und kann es nur empfehlen.

Gerlind

Marita Ferati - Kauffrau in der Medizin

Erfahrungsbericht refraktiver Linsenaustausch bei Altersweitsichtigkeit

Die Entscheidung für die operative Sehkorrektur mit Multifokallinsen

Als Kind musste ich bereits eine Brille über viele Jahre tragen, da ich geschielt habe. Doch diese konnte ich dann irgendwann weg lassen, da sie mir keine Hilfe mehr war. Ein Auge war perfekt, das andere hat nicht mehr geschielt aber auch nicht viel gesehen.

Vor ca. 9 Jahren ging es dann los, dass ich eine Lesebrille brauchte. 4 Jahre später musste ich dann bereits zu meiner ersten Gleitsichtbrille übergehen. Ohne Brille ging bald gar nichts mehr. In der Früh als Erstes auf und am Abend als Letztes herunter.

Ich fühlte mich in meiner Lebensqualität total eingeschränkt. Dann mein entscheidendes Erlebnis: Im Schwimmbad habe ich in der Umkleide meinen Schrank nicht mehr gefunden, da ich die Zahlen nicht mal mehr lesen konnte und ich auf fremde Hilfe angewiesen war. :-(( Meine Brille hatte ich natürlich im Schrank gelassen, denn damit Schwimmen wollte ich nicht.

Die Implantation von den Multifokallinsen

Ich konnte den Tag der OP kaum erwarten – endlich keine Brille mehr. Angst hatte ich keine, meine Mutter hatte vor 18 Jahren die gleiche OP wegen grauem Star. Was damals schon super verlief, konnte jetzt eigentlich nur noch besser sein. Und genau so war es auch. Mit meinem linken Auge, was seit der Kindheit fast nichts gesehen hat trotz Brille, konnte ich bereits 2 Tage nach der OP mit implantierter Multifokallinse (torische Bifokallinse) lesen. Ich war total fasziniert davon. Bei meinem anderen Auge verlief auch alles super, nur das Ergebnis war noch nicht zufriedenstellend. Ich hatte jedoch vom ersten Tag an großes Vertrauen in Herrn Dr. Parasta und habe seiner Aussage: „Mit ein bisschen Geduld wird alles gut“ immer geglaubt.

Meine Sehfähigkeit 6 Monate nach der Operation

Jetzt 6 Monate nach der OP kann ich sagen, ich habe alles richtig gemacht. Bei meinem guten rechten Auge habe ich nach der OP Doppelbilder gesehen, doch dies konnte man ohne Probleme nach einiger Zeit mit einer Laserkorrektur (Augenlasern Lasik) beheben. Ein präzise geplanter Eingriff mit hervorragender Wirkung.

Denn jetzt sehe ich alles super. Beim Fahren in der Dunkelheit habe ich zwar „Hallos“, kann aber dennoch besser sehen, wie vor meiner OP mit Brille. Aber auch diese Lichterscheinungen werden vergehen, es braucht halt bloß ein bisschen Zeit und Geduld. Meine Lebensqualität hat sich seit der OP jedenfalls deutlich verbessert.

Marita Ferati

> mehr über die schonende Implantation von Multifokallinsen

Erfahrungsberichte - Visian ICL Kontaktlinse

Sylvana Schobel - Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung, Medizinische Fachangestellte

Erfahrungsbericht VISIAN ICL Kontaktlinse

Schon seit meinem 12. Lebensjahr war ich aufgrund meiner Fehlsichtigkeit auf eine Brille angewiesen, ab meinem 15. Geburtstag stieg ich dann auf Kontaktlinsen um. Durch meine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einer Praxis für Augenheilkunde bekam ich dann einen ersten Einblick über die Möglichkeiten der Korrektur von Sehfehlern. Im September 2014 fing ich im Augenzentrum in München bei Dr. Parasta im OP an zu arbeiten und relativ schnell stand für mich fest: Hier lässt du dich operieren ;-)

Die Entscheidung über die Implantation von VISIAN ICL Kontaktlinsen

Nach meiner Voruntersuchung stellte sich heraus, dass aufgrund meiner höheren Fehlsichtigkeit die ICL-Operation das beste Verfahren für mich ist. Gesagt – getan: OP-Termin reserviert ;-) Je näher der OP-Termin kam, umso gestörte fühlte ich mich von meinen Kontaktlinsen; von der Brille ganz zu schweigen und ich zählte die Tage, bis ich die Dinger endlich los sein würde… Meine ICL-Operation war im Juni 2015.

Der Ablauf der VISIAN ICL Implantation

Die Aufregung wuchs aber auch – es ist halt doch was anderes, wenn man auf einmal selber der Patient ist und auf dem OP-Stuhl liegt! Am Tag der OP war ich dann natürlich mächtig aufgeregt – ich wusste ja, das ich in guten Händen bin, aber trotzdem – man lässt sich ja nicht jeden Tag an den Augen operieren. Dank der tollen Anästhesie verflog die Aufregung aber recht schnell und noch bevor ich in den OP-Saal gefahren wurde, war ich schon friedlich weggedöst und kam erst wieder zu mir, als schon alles vorbei war.

Meine Sehfähigkeit direkt nach der Operation

Das Sehen direkt nach der OP war seltsam, wie durch ein Wasserglas und durch die Salbe im Auge auch recht verschmiert. Schmerzen, Druck- oder Fremdkörpergefühl hatte ich nicht, auch die Nacht verlief ohne Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden. Am Tag nach der Operation war mein Sehen dann schon richtig gut – ein ganz neues Gefühl, morgens die Augen aufzumachen und sofort Sehen zu können ohne erst nach der Brille zu kramen oder sich Kontaktlinsen ins Auge zu setzen. Bei der ersten Nachkontrolle erreichte ich beim Sehtest dann schon 80%, eine Woche später sogar 125% !

Meine Sehfähigkeit jetzt

Die Heilungsphase verlief völlig problemlos, nur mit den sogenannten Starbursts, also Lichtkränzen um z.B. Straßenlampen oder Autoscheinwerfern hatte ich am Anfang etwas zu kämpfen. Doch nach ca. 2-3 Wochen waren auch diese wieder verschwunden. Ein großes Danke geht an dieser Stelle an meine Kolleginnen, die mich vor, während und nach der OP so lieb umsorgt haben!

Tausend Dank auch an das Anästhesieteam – ich glaube nicht, das man noch entspannter und relaxter bei einer Operation sein kann als mit eurer Hilfe ;-) Und natürlich ein riesengroßes Dankeschön an meinen Chef, der mir mit der OP ein ganz neues Lebensgefühl gegeben hat!

Sylvana

Erfahrungen Grauer Star Operation

Reinhart Frankl

Erfahrungsbericht Grauer Star Operation

Rundum zufrieden – das ist mein Fazit zu einer erfolgreichen Augen-OP (Grauer Star) im August 2016.

Dazu haben von Anfang an neben der fachlichen Kompetenz der Ärzte, die angenehme Atmosphäre sowohl im Augenzentrum (Einsteinstraße) als auch in Riem dazu beigetragen.

Herzliche Grüße

Reinhart Frankl

> mehr über den Grauen Star