Augenlaser: Risiken & Sicherheit

Alle modernen Augenlaser-Verfahren sind sehr wirksam. Unterschiede zeigen sich vor allem bei den Risiken, beim Heilungsverlauf und in der biomechanischen Stabilität der Hornhaut. SMART Pro ist ein No-Touch-Verfahren ohne Flap – flap-spezifische Komplikationen entfallen. SMILE/SMILE Pro ist ebenfalls flap-frei und zeigt im Mittel eine geringere Trockenheit als LASIK, hat jedoch eigene lentikel-/interface-spezifische Besonderheiten. Nach etwa 12 Monaten sind die Endergebnisse über die Verfahren meist vergleichbar; LASIK erholt sich am schnellsten, SMART Pro benötigt einige Tage Epithelerneuerung.

Häufige Risiken kurz erklärt

Trockene Augen/Fremdkörpergefühl (vorübergehend)

Nach allen Verfahren möglich. Bei SMILE/SMILE Pro sind Trockenheitssymptome im Mittel oft geringer als bei LASIK. Mit unserem Tränenfilm-Protokoll beugen wir vor und behandeln gezielt.

Blendung, Halos, Nachtsehen

In den ersten Wochen möglich, meist vorübergehend. Sorgfältige Zentrierung, geeignete optische Zonen und topografisch optimierte Abtragungen unterstützen klare Abbildungsqualität.

Über-/Unterkorrektur, Regression

Selten klinisch relevant. Bei Bedarf sind Nachkorrekturen möglich (siehe Vergleichstabelle)

Infektionen

Sehr selten. Bei Oberflächenverfahren besteht ein kurzes „Wundfenster“, welches durch moderne Protokolle (Hygiene, Tropfenschema) sicher begleitet wird.

Hornhauttrübung („Haze“) bei Oberflächenverfahren

Unter heutigen Protokollen und mit Mitomycin-C nach Indikation selten und in der Regel gut therapierbar.

Hornhaut-Ektasie (biomechanische Schwächung)

Insgesamt sehr selten. Konsequentes Eignungs-Screening ist entscheidend. Oberflächenverfahren gelten biomechanisch als günstig; SMILE/SMILE Pro liegt ebenfalls günstig, LASIK ungünstiger durch den Flap.

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Welche Risiken gibt es beim Augenlasern?

Individualrisiken

Kontaktlinsen
Durch jahrelanges Tragen von Kontaktlinsen kann die Hornhaut stark belastet sein. Weil die Kontaktlinsen wie ein mechanischer Verschluß wirken, können Nährstoffe nicht mehr so gut an die Hornhautoberfläche gelangen. Es kommt zu einer Unterversorgung und Entzündungserscheinungen können die Folge sein. Durch häufig auftretende Entzündungen und permanent schlechte Nährstoffversorgung können die Zellen der Hornhaut geschädigt werden. 
Bleibt eine Schädigung der Hornhautzellen unentdeckt, kann das zu einem schlechten Sehergebnis nach einer Augenlaser-Behandlung führen. Deshalb ist es wichtig, bei einer OP-Voruntersuchung auf jeden Fall die Endothelzelldichte zu prüfen. Um die Sicherheit Ihrer Augenlaser-OP zu gewährleisten und ein gutes Ergebnis zu erreichen, gehört bei MUNICH EYE Augenzentrum München die genaue Untersuchung der Endothelzellen der Hornhaut zum Standard. 

Kontaktlinsen-Unverträglichkeit und Trockene Augen
Häufiges und langes Kontaktlinsentragen kann sogar zu einer Unverträglichkeit führen. Durch die Unterversorgung verschlechtert sich die Beschaffenheit des Tränenfilms. Die Folge: Trockene Augen. Das Paradoxe daran: Trägt man die Kontaktlinsen weiter - die ja der Grund für die schlechte Nährstoffversorgung sind - fallen die Symptome Trockener Augen weniger auf. Ein Teufelskreis entsteht und am Ende ist die Hornhaut häufig so geschädigt, dass von Kontaktlinsentragen abgeraten werden muss.
Entscheidet man sich dann für eine Dauerkorrektur mit Augenlasern, ist die geschädigte Hornhaut aber meist ein Ausschlusskriterium. Das Lasern würde die Hornhaut noch weiter strapazieren und es ist kein gutes Sehergebnis zu erwarten.

Flache Hornhaut
Ist die Krümmung der Hornhautoberfläche zu flach, – egal ob anatomisch bedingt oder durch Kontaktlinsen ausgelöst – ist Augenlasern nicht das optimale Verfahren. Durch das Lasern würde die Oberfläche noch weiter abgeflacht werden.
Zum einen hätte das zur Folge, dass dadurch optisch bedingte Lichtbrechungen wie Halos und Strahlenkränze auftreten, die das Sehergebnis vor allem nachts und bei Dämmerung verschlechtern. Zum anderen wird durch die weitere Abflachung das Sehen in den Entfernungen beeinflusst, was zu einem früheren Eintritt der Alterssichtigkeit führen kann.

Hornhauterkrankungen z.B. Keratokonus/Keratotorus
Bei Hornhauterkrankungen wie z.B. Keratokonus oder Keratotorus werden Augenlaser-Methoden nicht zur Sehkorrektur angewendet. Der Grund: Durch die Erkrankung verändert sich die Hornhaut stetig, wölbt sich kegelartig nach vorne und wird mit der Zeit immer dünner. Eine Möglichkeit zur dauerhaften Sehkorrektur bietet in diesem Fall eine ICL Implantation, bei der hauchdünne Linsen ins Auge implantiert werden. Vorab sollte aber immer eine Behandlung des Keratokonus/Keratotorus (z.B. mit iCXL Iontophorese Crosslinking) abgeschlossen sein.

Abweichung von der gewünschten Sehstärke
Als hochspezialisiertes Zentrum verwenden wir die modernste Technik zur Bestimmung der Sehstärken und zur exakten Analyse der Hornhaut. Daher sind Abweichungen von der gewünschten Sehstärken – bei gesunden Augen – in unserem Zentrum mit unter einem Promill der Fälle eine höchste Seltenheit.

Sehschwankungen
Sehschwankungen sind abhängig von der Ausgangsstärke. Sie sind so viele Wochen normal, wie man vorher Dioptrien hatte. Also z.B. bei -3 Dpt ca. 3 Wochen. Diese sind besonders in den ersten Tagen spürbar. Die Augen ermüden in dieser Zeit auch schneller als gewöhnlich. 

Verfahrensrisiken

Halos / Strahlenkränze
Wichtig bei der Voruntersuchung zu einer Laser-OP ist die Überprüfung der Pupillengröße. Denn: Je größer die Pupille, desto mehr Licht kommt ins Auge, v.a. nachts und bei Dämmerung. 
Der korrigierende Abtrag wird nur in der Mitte der Hornhaut, der sog. optischen Zone, vorgenommen. Wird aber die Pupille bei Dunkelheit größer als dieser Bereich, gelangt an den Rändern unkorrigiertes Licht ins Auge und sorgt für Unschärfen, Doppelbilder, Strahlenkränze oder Halos.

Reizungen und Trockene Augen
Durch die Bearbeitung der Hornhautoberfläche beim Lasern können Reizzustände entstehen, die wiederum zu Trockenen Augen führen. Besonders in den Tagen nach einer Laser-OP ist eine ausreichende Benetzung ganz wichtig, um die Hornhaut bei der Heilung zu unterstützen und Kratz- und Fremdkörpergefühle zu lindern. 

Alterssichtigkeit
Im Laufe der Zeit können durch die Laser-Behandlung bedingt sog. Verziehungen in der Hornhaut entstehen, die über die Jahre zunehmen. Je mehr Gewebe bei der Korrektur abgetragen werden muss, desto größer sind die Veränderungen des Hornhaut-Gewebes mit der Zeit. Wenn solche Hornhaut-Verziehungen entstehen, ist bei späterem Eintritt der Alterssichtigkeit keine Versorgung mit multifokalen oder isofokalen Linsen mehr möglich.

Infektionen
Infektionen gehören zu den ernstzunehmenden Komplikationen nach jeder Operation.
Der Bundesdurchschnitt von Augeninfektionen nach einer Operation liegt bei 0,01% bis 0,23% aller Augenoperationen je nach Zentrum und Bundesland. 
Bei MUNICH EYE liegt die Zahl der Augeninfektionen nach einer Augenlaser-Behandlung seit 2007 mit NULL Fällen bis dato weit unter dem Bundesdurchschnitt. Dies liegt an unseren sehr strengen Standards für Hygiene und Infektionsschutz:

  • Vorbehandlung der Augen bereits 3 Tage vor der OP:
    Schnellere Heilung, weniger Reizung
  • Operation beider Augen an einem Tag:
    nur 1 zeitliches Infektionsfenster statt 2
  • Chargentrennung bei Materialien vom rechten und linken Auge:
    Keine Übertragung möglich
  • Einsatz von Antibiotika:
    als Spülung ins Auge und als Tropfen und Salbe in den Bindehautsack
  • Einsatz von Einmalinstrumenten

Vergleich: SMART Pro vs. LASIK vs. SMILE/SMILE Pro

ThemaSMART Pro (No-Touch, kein Flap)LASIK/Femto-LASIKSMILE/SMILE Pro (kleine Inzision, Lentikel)
Schnitt/ GeometrieOberfläche, ohne Flap/InterfaceFlap (vordere Lamelle)Cap mit kleiner Inzision, Lentikel im Stroma
Spezifische OP-Risikenkein Flap, kein Interface → keine flap-typischen ProblemeFlap-bezogen: Verschiebung/Falten, Epithel-Einwachsung (v. a. beim Relift)Lentikel-/Cap-bezogen: retinierte Lentikel-Fragmente, falsche Dissektionsebene, Saugverlust; selten Interface-Entzündung
Trockene Augenmeist moderat/zeitlich begrenzttendenziell häufigerim Mittel milder als LASIK
Hazeselten (moderne Protokolle, MMC)praktisch kein Hazesehr selten
Infektionensehr selten (kurzes Oberflächen-Wundfenster)sehr seltensehr selten
Biomechanik/ Ektasiegünstig (keine vordere Lamelle getrennt)ungünstiger (Flap schwächt vorn)günstig-mittel (flap-frei)
Heilung/ Alltageinige Tage (Epithel wächst nach)sehr schnell (oft 24–48 h)mittel (schnell, aber nicht so rasch wie LASIK)
Nachkorrektur (Enhancement)erneutes SMART Pro nach Stabilität möglichFlap-Relift oder Oberflächen-Nachkorrektur (Relift: ↑ Risiko Epithel-Einwachsung)PRK/SMART-Typ über dem Cap oder CIRCLE/Flap-Konversion/Femto-LASIK – wirksam & sicher, Erholung ggf. langsamer

Warum SMART Pro unsere erste Wahl ist

  • Keine Flap-Risiken, starke Biomechanik:

    SMART Pro arbeitet ohne Schnitt/Flap. Das ist vorteilhaft bei Kontakt-/Risikosport, Reibungs- oder Trauma-Risiko und für die langfristige Stabilität der Hornhaut.

  • No-Touch & optimierte Oberfläche:

    Moderne Protokolle (inkl. Mitomycin-C nach Indikation) liefern vorhersehbare, stabile Ergebnisse mit niedrigen Haze-Raten.

  • Vergleichbare Endergebnisse, transparentes Risikoprofil:

    Nach 12 Monaten sind die Ergebnisse zu LASIK meist gleichwertig; wir wählen bewusst das Setting ohne Flap-Spezifika.

  • Klare Nachkorrektur-Strategie:

    Re-SMART Pro ist möglich, ohne Flap-Relift. Zum Vergleich: LASIK-Relift birgt ein erhöhtes Einwachsungs-Risiko; SMILE-Enhancements erfolgen über PRK/SMART-Typ oder CIRCLE/Flap-Konversion.

Instabile Hornhautstatik bei Keratokonus, PMD und irregulären Hornhautverkrümmungen

Eine Augenlaserbehandlung führt immer zwangsläufig zu einer Ausdünnung der Hornhaut. Daher sollte man vor einer Augenlaserbehandlung die Hornhaut auf Instabiltäten und Unregelmäßigkeiten untersuchen. Die zuverlässigste Methode ist die Untersuchung mit einem sogenannten digitalen Scheimpflug-System (z.B. Oculus Pentacam). Diese Untersuchung analysiert sowohl die Vorderfläche als auch die Rückfläche der Hornhaut und kann Unregelmäßigkeiten sehr früh und präzise entdecken.

Eine Augenlaserbehandlung kann bei einer vorhandenen Instabilität oder übersehenem Keratokonus zu einer krankhaften Vorwölbung der Hornhaut (Keratoektasie) führen. Diese kann noch Jahre nach der ersten Behandlung auftreten.

Seitliche Nahaufnahme einer Hornhaut, die einen deutlichen Keratokonus zeigt.
Keratokonus bzw. Keratoektasie der Hornhaut nach LASIK

Was kann man bei einer Keratoektasie nach einer LASIK tun?

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Augenzentrums liegt auf Korrektur- und Folgebehandlungen nach bereits erfolgten Eingriffen. Patientinnen und Patienten wenden sich an uns, wenn sie nach einer Vorbehandlung – etwa im Ausland oder bei einem anderen Anbieter – eine weiterführende medizinische Betreuung oder Optimierung wünschen.

Die Keratoektasie ist erfreulicherweise behandelbar:

Wenn die Keratoektasie frühzeitig erkannt wird, kann durch eine sogenannte Crosslinking-Therapie das Hornhautgewebe vernetzt und somit "verstärkt" werden. Dies führt zu einer Stabilsierung der Hornhaut, sodass eine weitere Vorwölbung der Hornhaut damit aufgehalten werden kann.   

GUT ZU WISSEN
Bei uns im MUNICH EYE Augenzentrum München wird seit Jahren das PENTACAM System mit der aktuellsten Version der Belin-Ambrosio-Ektasieanalyse bei der Eignungsprüfung und Behandlungplanung aller Augenlaserbehandlungen eingesetzt. Dieses Verfahren bietet derzeit die höchstmögliche Sicherheit der Ektasieerkennung.

Halos und Starbursts

Die Güte einer Augenlaserbehandlung zeigt sich oft in der Dämmerung und in der Nacht, wenn die Pupille ihre maximale Weite erreicht. Daher ist es sehr wichtig, dass vor einer Augenlaserbehandlung die Pupillenweite im Dunkeln mit einem sogenannten digitalen Pupillometer gemessen wird und die optische Zone der Behandlung auf diese Pupillenweite abgestimmt wird.

Generell wird die echte optische Zone einer Augenlaserbehandlung kleiner, je mehr Kurzsichtigkeit behandelt wird. Somit ist die wirksame optische Zone bei einer Behandlung von -4 Dioptrien größer, als bei einer Behandlung von -8 Dioptrien.

Als Faustregel gilt: Bei einer Standardbehandlung (LASIK / Femto-LASIK) muss man ab einer Myopie von -6,5 Dpt von einem ungünstigen Einfluss der Augenlaser Behandlung auf die optische Zone ausgehen.

Autobahn in der Nacht. Autos kommen auf den Betrachter zu. Das Bild ist deutlich unscharf und zeigt starke Lichtstreuungen.
Eine zu kleine optische Zone verursacht Lichtstreuungen in der Nacht

Was kann man tun...

… wenn die optische Zone zu klein gewählt worden ist und Lichtstreuphänomene wie Halos entstanden sind?

Zunächst ist die Heilung des Flaps 3 Monate nach Erstbehandlung abzuwarten, um sicher zu stellen, dass die Probleme auch wirklich von der optischen Zone her rühren. Zur Vergrößerung der optischen Zone ist eine spezielle Technologie erforderlich, die eine Topographie gesteuerte Vergrößerung der optischen Zone erlaubt (T-CUT). Diese Technik ist in unserem Augenzentrum verfügbar und wird bei Reparaturbehandlungen bei auswärtigen Erstbehandlungen mit großem Erfolg eingesetzt.

8mm LASIK Halos - Spezialaufnahme, die eine zu kleine optische Zone offenbar.
Zu kleine optische Zone

Welches Verfahren ist das richtige für mich?

ZUM EIGNUNGSCHECK

Was sind die Risiken und Besonderheiten beim Augenlasern?

Prof. h.c. mult.* Dr. med. Amir-Mobarez Parasta erklärt: Was ist beim Augenlasern zu beachten?

Augenlaser OP Risiken -  Prof.h.c.* Dr.med. Amir - M. Parasta | MUNICH EYE

FAQ zu Risiken, Heilung, Nachkorrektur

Ist SMART Pro „sicherer“ als LASIK Pro?

Beide sind sehr sicher. SMART Pro vermeidet flap-spezifische Risiken und erhält die Biomechanik vorteilhaft; LASIK erholt sich schneller. Entscheidend ist Ihre individuelle Eignung.

Wie ist der Schmerz/die Heilung bei SMART Pro?

In den ersten 24-48 Stunden können die Augen brennen/tränen; danach rasche Besserung. Wir steuern dies mit Entzündungs-/Schmerz- und Tränenfilm-Protokollen. Haze ist heute selten und gut behandelbar.

Welche Nachkorrekturen sind möglich?

Nach Stabilisierung: 

  • bei SMART Pro: erneute Oberflächenkorrektur
  • bei LASIK: Flap-Relift oder Oberflächenkorrektur
  • bei SMILE/SMILE Pro: PRK/SMART-Typ oder CIRCLE/Flap-Konversion/Femto-LASIK

Optimale Eignung fürs Augenlasern (SMART Pro / LASIK) im MUNICH EYE Augenzentrum München

Die optimalen Bedingungen für die Minimierung aller Behandlungsrisiken sind unserer Erfahrung nach:

  • Kurzsichtigkeit von -0,25 bis -6 Dioptrien (auch mit Hornhautverkrümmung unter 4 Dpt): Bei höheren Werten ist die Sicherheit der Behandlung individuell zu überprüfen. Erfahrungsgemäß ist hier eine ICL-Implantation oft besser geeignet und als sicherer einzustufen.
  • Weitsichtigkeit von +0,25 bis +3  Dioptrien (auch mit Hornhautverkrümmung)
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis 3,5 Dioptrien
  • Hornhautdicke über 500 µm
  • Pupillenweite im Idealfall nicht mehr als 7 mm im Dunkeln
  • Keine Altersweitsichtigkeit (Lesebrille): Hier wäre eine Multifokallinsenimplantation besser geeignet, um eine Brillenfreiheit zu erreichen.
  • Keine rheumatische Grunderkrankung
  • Kein Neurodermitis im Gesichts- und Augenbereich
  • Keine Augenerkrankungen (Grüner Star, Makuladegeneration)
  • Keine Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Behandlung
  • Alter idealerweise zwischen 25 und 45 Jahren

Sicherheitskriterien für eine Augenlaserbehandlung in unserem Augenzentrum

Wir nehmen es sehr genau mit Ihrer Langzeitsicherheit: Im roten und grauen Bereich führen wir keine Laserbehandlungen durch, da hier der Abtrag zu tief und die optische Zone zu klein geraten kann. Sie finden hier horizontal die Gesamtdioptrien die abgetragen werden müssen und vertikal die zentrale Hornhautdicke:

Erklärung der Tabelle
Kurzsichtigkeit mit einer Hornhautverkrümmung bis 4 Zyl Dpt: Sichere und optimale Ergebnisse sind bei Kurzsichtigkeit bis -6,50, einem Hornhautrestbett von > 300 µm und einer Pupillenweite unter 8,00 mm zu erwarten. 

Im grünen Bereich ist eine LASIK-Behandlung empfehlenswert. 

Im gelben Bereich ist eine LASIK noch sicher möglich, die ICL-Implantation sollte jedoch als Alternative erwogen werden. 

Im roten Bereich führen wir im Augenzentrum keine LASIK-Behandlung durch. Hier wäre eine sichere Nachkorrektur im Bedarfsfall nicht mehr möglich. 

Bei Weitsichtigkeit müssen weitere Parameter berücksichtigt werden. Daher ist Weitsichtigkeit in dieser Tabelle nicht dargestellt.

Sicherheitskriterien Augenlasern - Tabelle horizontal die Gesamtdioptrien die abgetragen werden müssen und vertikal die zentrale Hornhautdicke

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Quellen

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  5. Netto MV, Mohan RR, Ambrosio R Jr, Hutcheon AE, Zieske JD, Wilson SE. Wound healing in PRK and mitigation of haze with mitomycin C. Ophthalmology. 2006.

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