Kosten für Augenlaser und Linsenimplantation

Fairness ist uns sehr wichtig: Die Berechnung der Kosten erfolgt gemäß Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte. 

Die hier aufgeführten Kosten sind Ab-Preise für Voruntersuchung, Operation und 2 Nachkontrollen für Ihre Orientierung.

Die tatsächlichen Kosten sind von den in Ihrem Falle notwendigen Untersuchungen, von Ihrer Sehstärke und individuellen Implantatskosten abhängig. 

Die tatsächlichen Kosten finden Sie auf Ihrem Kostenvoranschlag, den wir Ihnen nach Ihrer ärztlichen OP-Voruntersuchung aushändigen dürfen.

Alle hier genannten Operationen werden vom ärztlichen Leiter des Augenzentrum in München > Dr. Parasta persönlich durchgeführt. 

Preise / Kosten für Augenlasern und Linsenimplantation

Behandlungskosten pro Auge nach Gebührenordnung für Ärzte - bei Implantaten sind die Behandlungskosten im Wesentlichen von Typ und Stärke des Implantats abhängig. Sie erhalten nach Ihrer Voruntersuchung einen verbindlichen Kostenvoranschlag.

Wieviel kostet meine Behandlung?

Wir prüfen gerne unverbindlich anhand Ihrer Angaben, welche Verfahren für Sie prinzipiell in Frage kommen und teilen Ihnen die zu erwartenden Behandlungskosten für die jeweiligen Verfahren mit. 

> Schicken Sie uns hier Ihre Angaben und fordern Sie ein Angebot an!

Unverbindliche Erstberatung

Welches Verfahren ist für mich geeignet? Was sind die Risiken?

Leistung
Kosten nach Gebührenordnung
Vermessung von individuellen und sicherheitsrelevanten Parametern Ihrer Augen
einschl. Hornhautanalyse, Pupillenvermessung und Prüfung von Stereosehen
Berechnung Ihres individuellen Sicherheitsprofils für alle Verfahren
Erörterung von Vor-und Nachteilen und Alternativen
Erläuterungen zum best geeigneten Verfahren und Ablauf
Umfang ca. 60 Minuten
Gebühren ca. 37 Euro
inkl. Infomaterialien

Erstberatungen für Augenlaser und Linsenimplantationen

Rund um Erstattung und Abrechnung

Durchschnittliche Rechnungskosten:

Die Abrechnung erfolgt individuell nach der Gebührenordnung für Ärzte und ist dadurch auch bei den privaten Krankenversicherungen formal erstattbar.

Die Rechnungstellung erfolgt getrennt für die OP-Voruntersuchung, sowie für die OP und die Nachsorge.

Bitte beachten Sie, dass einige Privatversicherungen bei bestimmten Tarifen die Kosten für Multifokallinsen nur in Höhe einer hochwertigen Monofokallinse zur Korrektur der Fehlsichtigkeit übernehmen, die Korrektur der Alterssichtigkeit jedoch ablehnen. 

Sie bekommen nach Abschluss Ihrer ausführlichen ärztlichen OP-Voruntersuchung einen individuellen Kostenvoranschlag mit den genauen Daten und Kosten Ihres Linsenimplantats. Diesen können Sie Ihrer Krankenversicherung zur Prüfung der Erstattungshöhe vorlegen.

Wichtiger Hinweis für Patienten aus dem Ausland

Wir bitten um Verständnis, dass wir bei Patienten die ihren Erstwohnsitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, alle Leistungen ausschließlich per Vorauskasse in Bar erbringen können. Eine Finanzierung der Leistungen durch uns (Ratenzahlung) ist hier nicht möglich.

Online-Terminvereinbarung

Vereinbaren Sie > hier Ihren Termin für Ihre individuelle und unverbindliche Erstberatung bei unseren erfahrenen Refraktivberaterinnen.

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.

Unser Plus: Unsere Behandlungen umfassen eine sehr ausführliche Voruntersuchung einschl. dreidimensionale Hornhauttopograpghie, Scheimpfluganalyse, Endothelzellanalyse, Optische Laserbiometrie, digitale Pupillometrie, Netzhautaufnahmen und 3 verschiedene Verfahren zur Sehschärfenbestimmung.

Diese Sicherheitsuntersuchungen zur Risikoanalyse und individuellen Planung machen einen Anteil von ca. 500 Euro der Gesamtkosten Ihrer Behandlung aus.

Das Augenlasern LASIK ist steuerlich absetzbar.

Auch die Finanzverwaltung sieht die LASIK als wissenschaftlich anerkannte Standard-Methode an. Laut Entscheidung der Oberfinanzdirektion Koblenz vom 22.6.2006 können die Aufwendungen einer Augenlaserbehandlung auch ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attestes als aussergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.

Die Frage der medizinischen Notwendigkeit in der Rechtsprechung

Augenlasern, Evo Visian ICL oder Multifokallinsenimplantationen sind keine Schönheitsoperationen: Nach herrschender Ansicht in der Rechtsprechung (BGH, VersR 2006, 5. 535 if.; BGHZ 154, 5. 154 [166 f.]; BGHZ 133, S. 208 [212 f.]; VersR 1978, S. 271) ist eine Behandlungsmaßnahme medizinisch notwendig, wenn es nach den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Behandlung vertretbar war, sie als medizinisch notwendig anzusehen. 

Damit handelt es sich um einen objektiven, vom Vertrag zwischen Arzt und Patienten unabhängigen Maßstab. Steht nach den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Vornahme der Behandlung die Eignung einer Behandlung, eine Krankheit zu heilen oder zu lindern oder ihren Verschlimmerungen entgegenzuwirken fest, folgt daraus grundsätzlich auch die Eintrittspflicht des Versicherers (BGH, VersR 2006, 5. 535 if.; BGHZ 133, S. 208 [212 f.]; LG Dortmund, VersR 2007, S. 1401 f.). 

Medizinisch notwendig kann die Behandlung aber auch dann sein, wenn ihr Erfolg nicht sicher vorhersehbar ist. 

Die Laserbehandlung (Lasik-Operation) einer Fehlsichtigkeit dient deren Beseitigung und führt damit operativ zur Heilung einer Krankheit. (FG Münster Urteil vom 08.10.2009) Soweit sich dadurch das Tragen eines Hilfsmittels wie z.B. einer Brille erübrigt, überlagert dieser kosmetisch-ästhetische Aspekt aber in keinem Fall den Zweck der dauerhaften Heilung. Ein Vergleich mit medizinisch nicht indizierten Schönheitsoperationen scheidet aus. Der Umstand, dass die Kosten der Lasik-Behandlungen von den Krankenkassen nicht übernommen werden, steht dem vorgenannten Ergebnis nicht entgegen. Zwar stellt die Übernahme der Kosten einer Behandlung im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen ein gewichtiges Indiz für die medizinische Indikation der Behandlung dar. Es kann aber im Umkehrschluss aus einer Nichtaufnahme einer Behandlung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht geschlossen werden, dass eine medizinische Indikation nicht vorliegt.

Die Frage der "Nachrangigkeit" gegenüber einer Brille

Gelegentlich wird von den Versicherern eingewendet, dass für die Behandlung der Fehlsichtigkeit auch eine Brille oder Kontaktlinsen hätten verwendet werden könnten. Die Dauerkorrektur kann Sehfehler operativ korrigieren und somit das Tragen einer Brille unnötig machen. Eine Sehhilfe hingegen wird als Hilfsmittel betrachtet, das an der Erkrankung selbst nichts ändert. Eine Heilungschance des Sehfehlers gibt es mithin durch das Tragen einer Brille nicht. Ungeachtet dessen ergeben sich aus den Versicherungsbedingungen in der Regel keine Anhaltspunkte dafür, dass bei mehreren möglichen Behandlungsmethoden nur die kostengünstigere erstattet wird. Die Auslegung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen führt in der Regel zu dem Ergebnis, dass nicht mit erforderlicher Klarheit zu ersehen ist, dass bei mehreren zur Verfügung stehenden Behandlungswegen einer Krankheit sich die Erstattungsfähigkeit der Heilbehandlung auf die kostengünstigere Alternative beschränkt. Für eine solche Beschränkung finden sich sehr oft keine Anhaltspunkte im Wortlaut der Versicherungsbedingungen. Ein "Nachrangigkeitsprinzip" ist somit in den meisten Fällen nicht anzuwenden.

Wissenschaftliche Anerkennung der Korrekturverfahren

Laut des Urteils der Sachverständigen der Kommission für refraktive Chirurgie des Berufsverbandes Deutscher Augenärzte (KRC) als höchstes fachliches Gremium in Deutschland sind folgende Verfahren zur Heilung von Fehlsichtigkeiten wissenschaftlich anerkannt und gehören zu den Standardverfahren in der refraktiven Chirurgie:

Erstattung der GOÄ Leistungsziffern und deren Steigerung

GOÄ 5855
Urteile LG Köln, Urt. v. 19.10.05, 25 S 19/04; OLG Karlsruhe zu 12 U 47/08 und LG Köln, Urt. v. 08.12.2010, 23 O 329/09  
Auch ohne gesonderte Honorarvereinbarung gemäß § 2 kann ein höherer Steigerungsfaktor abgerechnet werden.

GOÄ 1345 
Ausschuss Gebührenordnung der Bundesärztekammer Beschluss 402,18 und 1005,46; GÖÄ: Hermanns, Filler, Roscher S. 373, 690).
Neben der Pos. Ä5855 möglich und  schon aufgrund der Abrechnungsempfehlung der Bundesärztekammer nicht zu beanstanden.

Erstattung durch Beihilfe
Verwaltungsgericht Düsseldorf (2 K 5275/10) (OVG Münster, Urt. v. 07.01.02, 6 A 1144/00).
Nach § 3 der BeihilfenVO NRW kann eine Lasik-Operation eine notwendige Behandlung und die daraus resultierenden Kosten angemessen sein, wenn sich eine Fehlsichtigkeit nicht durch Kontaktlinsen oder Brille beherrschen lässt.

Ihre Fragen und Antworten


Frage von M. aus München:

Kostenträger

Ist es möglich auch als Kassenpatienten bei ihnen behandelt zu werden oder werden nur Privatpatienten eine Behandlung möglich gemacht?

Selbstverständlich behandeln wir auch Kassenpatienten.

Wir sind zugelassene Ärzte der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.

Frage von U. F. aus Pemmering:

Rechnungsstellung

Ist es bei Ihnen üblich, dass man eine Rechnung 3(!) Jahre nach der Voruntersuchung bekommt?

Verjährung von Arztrechnungen

Nein, üblich ist eine verspätete Rechnung nicht. Bleibt aber ein Behandlungsfall einmal offen, weil es z.B. kein Abschlusstermin stattgefunden hat, so kann es passieren, dass der Fall buchhalterisch zunächst nicht abgeschlossen wird und später erst bei den Rechnungsläufen "auffällt".

Die Verjährungsfrist für Arztrechnungen beträgt nach § 195 BGB drei Jahre und beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem dem Zahlungspflichtigen eine GOÄ konforme Rechnung erteilt worden ist. Somit zählt das Rechnungsausstellungsdatum und nicht das Leistungsdatum für die Verjährung.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von R. S. aus Vierkirchen:

Ist anlässlich einer OP am grauen Star der Einsatz von Multivokallinsen möglich?

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
ich bin 64 Jahre, an beiden Augen stark kurzsichtig, habe Hornhautverkrümmung und benötige auch für die Nähe eine Brille. Jetzt hat mein Augenarzt an beiden Augen grauen Star diagnostiziert und geraten, zwecks Sicherheit im Straßenverkehr, diesen möglichst bald operieren zu lassen. Das rechte Auge ist schlimmer betroffen als das linke. Ist es möglich, dabei mittels Multivokallinsen auch die Fehlsichtigkeit und die Hornhautverkrümmung regulieren zu lassen?
Ich bedanke mich für Ihre Nachricht.

Multifokallinsen beim Grauen Star

Der häufigste Einsatz von Multifokallinsen ist in der Tat bei der Operation des Grauen Stars. Dabei wird die getrübte Linse durch Multifokallinsen ersetzt um eine Brillenfreiheit zu erlangen. Allerdings sollte vor der Empfehlung zu Multifokallinsen die Eignung Ihrer Augen für Multifokallinsen eingehend geprüft werden. Hierzu notwendig sind spezielle Untersuchungen der Hornhaut, Netzhaut und des Stereosehens. Bei Einsatz von Multifokallinsen sollten beide Augen innerhalb kurzer Zeit mit dem gleichen Linsentyp versorgt werden.


Ihr Team des Augenzentrum

Frage von M. W. aus Friedrichshafen:

Multifokallinse und Kontraindikation

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch langjährige Cortison-Behandlung wegen PMR bin ich, 57 J., akut an grauem Star (Sehfähigkeit an beiden Augen unter 50%) erkrankt. Ebenfalls liegt eine Kurzsichtigkeit an beiden Augen von -6,0 Dioptrien vor. Bei kürzlich erfolgter Untersuchung wurden leichte Veränderungen an der Netzhaut und der Makula festgestellt.

Ohne genauen Befund ist natürlich keine verbindliche Aussage möglich. Können Sie mir dennoch mitteilen, ob die rheumatische Erkrankung und die Veränderung der Netzhaut sowie der Makula generell als Kontraindikation für Multifokallinsen anzusehen ist.

Rheumatische Erkrankungen sind keine generelle Kontraindikationen für Multifokallinsen

.. allerdings muss vor der Wahl einer Multifokallinsen sichergestellt werden, dass eine normale Funktion des Sehzentrums (Makula) zu erwarten ist.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von M. L. aus Passau 94032:

Möchte eine Korrektur meiner Fehlsichtigkeit.

Linkes Sehvermögen ca. -6 -7 Doktrin
Rechtes Sehvermögen ca. -8 -9 Doktirn.
Was ist oder wäre das schlimmste was passieren könnte bei der Operation.
Ist die Sache ohne schnitt und wie verschwinden die gelaserten Partikel.
Bin privat versichert beider HUK-Coburg. Übernimmt Sie die Kosten??
Wenn was schief läuft was ist mit den Folgekosten??

Hohe Kurzsichtigkeit und Augenlaser

Eine Laserbehandlung bei einer Kurzsichtigkeit von mehr als -6,00 Dioptrie ist nicht immer die erste Wahl. Der hohe Abtrag und die kleine optische Zone kann zur Verlust im Kontrastsehen und auch Abnahme der Nachsicht führen. Daher sollte eine genaue Eignungsuntersuchung erfolgen, um festzustellen, ob eine Laserbehandlung bei hoher Kurzsichtigkeit im Einzellfall sinnvoll ist.

Eine gute Option bei starker Kurzsichtigkeit bieten die VISIAN ICL Linsen: Diese implantierbaren Kontaktlinsen werden durch einen sehr kleinen Schnitt (deutlich kleiner als bei LASIK) eingesetzt und können auch bei Bedarf ausgetauscht werden. Daher sind sie zur der 1. Option bei starker Kurzsichtigkeit geworden.

Die Kostenübernahme durch die Versicherung ist immer eine Einzelfallentscheidung und auch von Ihrem Tarif abhängig. Dies sollten Sie mit Ihrer Krankenversicherung im Vorab klären.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von I. M. aus München:

Kostenvoranschlag

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich interessiere mich für eine ICL-Implantation.
Ich bin privat versichert und würde den Eingriff machen lassen,
wenn die Versicherung mir die Kosten erstattet.
Dafür benötige ich zunächst einen Kostenvoranschlag, in dem nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet wird.
Bekomme ich diesen Kostenvoranschlag bereits nach der Erstberatung, um den Sachverhalt vorab mit der Versicherung zu klären?

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Martin

Kostenvoranschlag erst nach ärztlicher Untersuchung möglich.

Alle Behandlungen im Augenzentrum werden nach Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet. Um einen korrekten Kostenvoranschlag erstellen zu können ist es notwendig, dass die Eignung für das jeweilige Verfahren ärztlich festgestellt wird und auch der Linsentyp und die Linsenstärke feststeht. Aus der Stärke und Linsentyp können sich Preisunterschiede bis 1000 Euro ergeben. Daher ist ein verbindlicher Kostenvoranschlag nur nach erfolgte OP-Voruntersuchung ausstellbar. Nur dann ist sie auch verbindlich und gültig.

TIPP: Entscheiden Sie sich nur zu einer Augen-OP wenn Sie selbst auch die OP durchführen lassen würden, auch wenn Ihr Kostenträger diese nicht bezahlen würde. Die meisten Tarife der PKV übernehmen Sehfehlerkorrekturen nicht vollständig.

Ihr Team des Augenzentrum
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Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir online keine Stellungnahmen zu individuellen Beschwerdebildern abgeben oder gar Therapien empfehlen können.
Sehr gerne antworten wir jedoch auf Ihre allgemeinen Fragen zu Verfahren und Ablauf.

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