Fehlsichtigkeit - welches Verfahren für meine Augen?

Die Kernfrage: Besser Augenlasern oder besser Linsenimplantation?

Das Augenlasern kann viel. Aber eben nicht alles. Das Augenlasern (LASIK) hat seinen Hauptanwendungsbereich bei Kurzsichtigkeiten bis -6,00 Dioptrien und Weitsichtigkeiten bis +3,00 Dioptrien. Bei höheren Werten bieten Linsenimplantate in der Regel eine höhere Präzision und eine überlegenere Abbildungsqualität.

Die reversible Alternative ist die VISIAN ICL implantierbare Kontaktlinse. Diese hauchdünne Linse aus biologischem Material wird hinter der Pupille platziert und unterstützt die eigene Körperlinse. Die implantierbare Kontaktlinse implantierbare Kontaktlinse EVO+ VISIAN ICL kann jederzeit auch ausgetauscht werden. Mit der ICL können auch sehr hohe Kurzsichtigkeiten und diese auch bei dünnen Hornhauthäuten ausgeglichen werden.

Multifokallinsen können auch die Alterssichtigkeit korrigieren und werden anstelle der eigenen Linse implantiert.

Eignungscheck für Augenlasern und Linsenimplantation

  • Wenn Sie erfahren möchten, ob Sie für eine Augenlaser-Behandlung oder eine Linsenimplantation geeignet sind, füllen Sie bitte unseren kurzen Eignungscheck aus.
  • Sie erhalten von uns eine erste Auswertung und ein unverbindliches Angebot für die Dauerkorrektur Ihrer Fehlsichtigkeit per E-Mail.
  • Dieser Eignungscheck kann eine ausführliche Augenuntersuchung natürlich nicht ersetzen, aber er hilft Ihnen herauszufinden, ob für Sie grundsätzlich eine Augenlaser-Behandlung oder eine Linsenimplantation in Frage kommen würde.
  • Gerne informieren wir Sie auch persönlich bei einer unverbindlichen Erstberatung durch unsere erfahrenen Refraktivberater über die Dauerkorrektur Ihrer Fehlsichtigkeit.

Welches Verfahren für Sehkorrektur - EVO+ Visian ICL Linse oder Augenlasern?

In diesem Video (9:22) beschreibt Dr. Parasta Unterschiede zwischen EVO+ Visian ICL Linse und Augenlasern bei der Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Infovideos von Dr. Parasta über Fehlsichtigkeiten

In den folgenden Videos gibt Dr. Parasta Antworten auf die Fragen

  • Welche Fehlsichtigkeiten gibt es?
  • Kann jede Fehlsichtigkeit korrigiert werden?
  • Wie können Fehlsichtigkeiten behoben werden?
  • Kann auch Alterssichtigkeit korrigiert werden?
  • Welche Fehlsichtigkeiten gibt es?
  • Kann jede Fehlsichtigkeit korrigiert werden?
  • Wie können die Fehlsichtigkeiten behoben werden?
  • Kann auch Alterssichtigkeit korrigiert werden?
Welche Fehlsichtigkeiten gibt es?
Korrektur von Fehlsichtigkeiten verständlich erklärt von Dr. med. A. M. Parasta Augenchirurg und Ärztlicher Leiter des Augenzentrum in München Mehr Informationen zu Fehlsichtigkeiten finden Sie unter http://www.augenzentrum.net/sehfehler.html

Kurzsichtigkeit ( Myopie )

Ein kurzsichtiges Auge hat "zuviel" Brechkraft (Dioptrien). Deshalb wird Kurzsichtigkeit mit Minus-Gläsern korrigiert, um damit die Brechkraft des Auges zu reduzieren. Kurzsichtige Augen sehen durch die hohe Brechkraft im Nahbereich die Gegenstände größer als normalsichtige Augen. Sie haben quasi einen "Lupeneffekt". In der Ferne aber wird das Bild unscharf.

Wie erfolgt die Dauerkorrektur der Kurzsichtigkeit?

Durch die Augenlaserkorrektur (LASIK) wird die Brechkraft der Hornhaut für immer gemindert. Dabei wird durch den Augenlaser Gewebe von der Hornhaut abgetragen. Da durch den Abtrag die Hornhaut dünner wird, kann die Augenlaserkorrektur bei hohen Kurzsichtigkeiten und bei dünnen Hornhäuten nicht eingesetzt werden. 

Die reversible Alternative ist die ICL Kollagenlinsenimplantation: Diese kleine und hauchdünne Linse aus biologischem Material unterstützt die eigene Körperlinse und korrigiert die Brechkraft im Auge. Sie ist weder sichtbar noch spürbar. Sie kann - bei einer Veränderung der Sehstärke des Auges - jederzeit auch ausgetauscht werden. Mit der ICL können auch sehr hohe Kurzsichtigkeiten und diese auch bei dünnen Hornhauthäuten ausgeglichen werden. 

Besteht zusätzlich bereits eine Alterssichtigkeit, muss die Brechkraft für die Nähe und Ferne getrennt von einander korrigiert werden. Hier kommen Multifokallinsen zum Einsatz: Da die eigene Linse nicht mehr flexibel genug ist, um Ferne und Nähe zu versorgen, wird sie durch eine Multifokallinse ersetzt, die dann wieder Ferne und Nähe korrigieren kann. 

Zusammenfassend ist die Augenlaserkorrektur (LASIK) am besten geeignet für Kurzsichtigkeiten unter -6,50 und bei einem Alter unter 45 Jahren. Für die ICL gelten die gleichen Bedingungen, allerdings können auch höhere Kurzsichtigkeiten damit auskorrigiert werden. Bei einer bereits beginnenden Alterssichtigkeit (i.d.R. spätestens mit dem 50. Lebensjahr) ist die Multifokallinse die optimale Versorgung, um eine dauerhafte Brillenfreiheit zu erreichen.

Mehr zur Kurzsichtigkeit

Weitsichtigkeit ( Hyperopie )

Weitsichtige Augen haben "zu wenig" Brechkraft. Daher ist das Bild in der Nähe und in der Ferne unscharf. Da die Nahsicht mehr Brechkraft benötigt, ist die Nähe bei einer Weitsichtigkeit mehr "betroffen". Zur Korrektur werden "Plus-Gläser" eingesetzt, um die fehlende Brechkraft zu ergänzen.

Nun zur Dauerkorrektur:

Beim Augenlasern wird durch den Augenlaser die Hornhaut "aufgesteilt". Dies erfolgt durch einen ringförmigen Gewebeabtrag im Randbereich der Hornhaut. Dadurch verändert sich die Hornhautkurvatur: Die Brechkraft nimmt zu. Diese Wirkung bleibt jedoch nur bei geringen Weitsichtigkeiten (unter +4,00 Dioptrien) dauerhaft stabil. Bei höheren Weitsichtigkeiten ist deshalb die LASIK Augenlasermethode nicht die richtige Wahl.

Alternativ kommt hier auch die EVO+ Visian ICL Kollagenlinsenimplantation in Frage. Die hauchdünnen und sehr kleinen Linsen werden im Auge implantiert und unterstützen die eigene Linse mit mehr Brechkraft. Die Voraussetzung für eine risikofreie Implantation bei Weitsichtigkeit ist jedoch genügend Platz im Auge. Dies ist nur bei weniger als der Hälfte der weitsichtigen Augen gegeben. Daher kommt die ICL Implantation viel häufiger bei Kurzsichtigkeit zum Einsatz als bei Weitsichtigkeit. Sind die Voraussetzung für eine ICL Implantation aber gegeben, ist diese eine sehr gute Wahl: Bei Veränderung der Sehstärke kann die ICL nämlich jederzeit ausgetauscht werden.

Besteht bereits eine Alterssichigkeit - bei Weitsichtigen in der Regel mit 45 Jahren beginnend - dann ist die Multifokallinse die passende Methode: Diese Linse wird anstelle der körpereigenen Linse eingesetzt, die ihre Flexibilität bereits verloren hat. Die neue Multifokallinse kann dann wieder Ferne und Nähe korrigieren und sorgt für eine dauerhafte Korrektur. Bei Weitsichtigen kommt in unserem Augenzentrum die Multifokallinse am häufigsten zum Einsatz.

Mehr zur Weitsichtigkeit

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Eine Asymmetrie der Hornhaut oder der Augenlinse wird als Verkrümmung oder Astigmatismus bezeichnet. Die Korrektur erfolgt mit sogenannten Zylindern. Diese korrigieren die Asymmetrien der Hornhaut- oder der Linse optisch wieder aus.

Wie erfolgt die Dauerkorrektur der Hornhautverkrümmung?

Die Korrektur von Hornhautverkrümmung oder Linsenverkrümmung kann in Kombination mit der Korrektur der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit erfolgen.

Mittlerweile stehen bei allen Verfahren eine simultane Korrektur des Astigmatimus zur Verfügung: Beim Augenlaser wird die Hornhautverkrümmung an der Hornhaut abgetragen. Bei der ICL-Implantation kommen hier individuell angefertigte torische ICL zum Einsatz. Auch bei den Multifokallinsen gibt es speziell angefertigte Modelle, sogenannte torische Linsen, die die Hornhautverkrümmung dauerhaft korrigieren können.

Somit stellt die Dauerkorrektur der Hornhautverkrümmung heutzutage kein großes Problem mehr dar.

Allerdings bestehen Unterschiede im Anwendungsbereich und Langzeitstabilität der Ergebnisse:

Der Augenlaser (LASIK) kann nur Hornhautverkrümmungen unter 4 Dioptrien gut auskorrigieren. Die Treffsicherheit im Ergebnis nimmt beim Augenlasern mit der Stärke der Hornhautverkrümmung ab: Je höher die Hornhautverkrümmung, desto wahrscheinlicher wird eine zweite Laserbehandlung. Die Hornhautverkrümmung kann hier wieder "nachziehen".

Sehr hohe Treffsicherheiten und auch lange Stabiltäten zeigen hier die ICL Kollegenlinsenimplantate und die Multifokallinsen. Diese weisen eine optische Stabiltät von 90 Jahren auf. Eine Veränderung der Linsenstärke ist daher nicht zu erwarten.

In unserem Augenzentrum kommen bei hohen Hornhautverkrümmungen die ICL und Multifokallinsenimplantationen am häufigsten zum Einsatz. Bei geringen und mittleren Hornhautverkrümmungen kommt weiterhin die Augenlaserkorrektur am häufigsten zum Einsatz.

Mehr zur Hornhautverkrümmung

Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Die Alterssichtigkeit ist eine Art Weitsichtigkeit: Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Elastizität der natürlichen Augenlinse ab. Das heißt, dass die Augenlinse nicht mehr auf nahe Objekte fokussieren kann. Die fehlende Brechkraft für die Nähe muss dann mit einer Lesebrille oder einer Gleitsichtbrille ergänzt werden.

Hiervon sind sowohl Kurzsichtige als auch Weitsichtige betroffen. In der Regel trifft es Weitsichtige etwas früher als Kurzsichtige. Spätestens mit dem 50. Lebensjahr ist i.d.R. jeder von der Alterssichtigkeit betroffen. Da die natürliche Augenlinse immer "unflexibler" wird, nimmt die Alterssichtigkeit zu. Das bedeutet, dass die Nahstärke immer weiter zunimmt.

Wie erfolgt die Dauerkorrektur der Alterssichtigkeit?

Die Dauerkorrektur erfolgt durch den Austausch der unelastischen natürlichen Linse durch eine Multifokallinse. Die Multifokallinse bringt eine Vollkorrektur der Ferne und der Nähe mit. Da die Multifokallinse optisch nicht "altert", bleiben auch die Sehstärken für Nähe und Ferne stabil. Man kann also sagen, dass man mit der Implantation der Multifokallinse die Alterssichtigkeit stoppt und dauerhaft auskorrigieren kann.

Ist die natürliche Linse durch eine moderne Multifokallinse ersetzt, droht dann auch kein Grauer Star mehr, weil die Multifokallinse keine Trübung im Alter aufweist. Das Material der Multifokallinsen ist nämlich für mehr als 90 Jahre ausgelegt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Implantation von Multifokallinsen?

Immer mehr Menschen sind geneigt, sich bereits bei einer beginnenden Alterssichtigkeit mit einer Multifokallinse versorgen zu lassen, um die Gleitsichtbrille gleich zu umgehen. Dieser Wunsch ist zwar nachvollziehbar, jedoch ist eine so frühzeitige Versorgung nicht optimal. Der optimale Zeitpunkt für eine Multifokallinsenimplantation ist dann erreicht, wenn der Betroffene mindestens 1 Jahr bereits Erfahrungen mit einer Lesebrille oder einer Gleitsichtbrille sammeln konnte. Erst dann sind die Augen und auch das Gehirn optimal vorbereitet, um eine Simultankorrektur der Fern- und Nahsicht problemlos anzunehmen.

Eine Implantation bevor überhaupt jemals eine Lesehilfe verwendet wurde, bringt lange Umstellungszeiten mit sich. Das bedeutet, dass die Gewöhnung an die Multifokallinse sehr schleppend erfolgt, da Gehirn und Auge eine Nahkorrektur noch nicht kennen.

"Ersetzt" man jedoch eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille mit einer Multifokallinse, so ist die Umstellungszeit sehr kurz und der "Glücksfaktor" deutlich höher.

In unserem Augenzentrum erfolgen mehr als 75% der Linsenimplantation mit Multifokallinsen. Die Weiteremfehlungsrate der Patienten, die mit Multifokallinsen versorgt worden sind beträgt derzeit 1:5. Das bedeutet, dass ein Patient der Multifokallinsen implantiert bekommen hat im Schnitt 5 weitere Patienten "ansteckt".

Dies erklärt die ernormen Zuwachsraten im Bereich der Multifokallinsen in den letzten 5 Jahren.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Multifokallinsenimplantation ist, dass beide Augen nach der Korrektur eine annähernd gleiche Sehleistung erreichen können. Daher sind Patienten mit einer funktionellen Einäugigkeit (z.B. durch eine angeborene oder kindliche Schwachsichtigkeit auf einem Auge, Netzhauterkrankungen oder Schielen) nicht für Multifokallinsen geeignet sind.

Mehr zur Altersweitsichtigkeit

Voruntersuchungen vor der operativen Korrektur von Fehlsichtigkeiten

Um festzustellen, für welches Verfahren Ihre Augen am besten geeignet sind, ist eine umfassende Eignungs- und Voruntersuchung besonders wichtig. Die Untersuchungen in unserem Augenzentrum werden mittels modernster diagnostischer Geräte durchgeführt. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, welche Methode in Frage kommt und zu einem bestmöglichen Behandlungserfolg führen kann.

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Informationen zu den einzelnen Untersuchungen (kurze Beschreibung, Hinweise zur Vorbereitung, Ablaufbeschreibung, Bilder und Videos).

Ihre Fragen und Antworten


Frage von G. aus Mainburg:

multikokallinse

Woran erkenn ich das altersweitsichtigkeit beginnt wenn ich jetzt schon bei weitsichtigkeit nicht ohne Hilfsmittel lesen kann? 34 jahre

Wann beginnt die Alterssichtigkeit und woran bemerkt man das:

In der Regel ist die Alterssichtigkeit mit 50 Jahren bei nahezu allen Menschen korrekturbedürftig.
Man bemerkt die Alterssichtigkeit daran, dass man mit seiner (Fern-)brille in der Nähe nicht mehr gut lesen kann. Bei Kurzsichtigen hilft es dann wenn man die Brille abnimmt und näher an den Text herangeht. Bei Weitsichtigen hilft dann nur noch eine Gleitsicht- oder Lesebrille.
In der Regel ist das Auftreten einer echten "Altersweitsichtigkeit" vor dem 45. Lebensjahr mit einer Erkrankung der Linse verbunden und muss im Einzelfall abgeklärt werden.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von G.:

multifokallinse

Woran erkenn ich das altersweitsichtigkeit beginnt wenn ich jetzt schon bei weitsichtigkeit nicht ohne Hilfsmittel lesen kann? 34 jahre

Wann beginnt die Alterssichtigkeit und woran bemerkt man das:

In der Regel ist die Alterssichtigkeit mit 50 Jahren bei nahezu allen Menschen korrekturbedürftig.
Man bemerkt die Alterssichtigkeit daran, dass man mit seiner (Fern-)brille in der Nähe nicht mehr gut lesen kann. Bei Kurzsichtigen hilft es dann wenn man die Brille abnimmt und näher an den Text herangeht. Bei Weitsichtigen hilft dann nur noch eine Gleitsicht- oder Lesebrille.

In der Regel ist das Auftreten einer echten "Altersweitsichtigkeit" vor dem 45. Lebensjahr mit einer Erkrankung der Linse verbunden und muss im Einzelfall abgeklärt werden.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von J. N. aus 25436 Uetersen:

Lasern auch bei Kurz-und Weitsichtigkeit möglich?

Ich trage seit ca. 6 Jahren Gleitsichtbrillen und würde meine Augen gerne korrigieren lassen.

Ist das möglich Beides operieren zu lassen?

LASIK kann nach unserer Auffassung die Alterssichtigkeit nicht dauerhaft korrigieren, das ist aber umstritten..

Eine Augenlaserkorrektur nach der LASIK-Methode kann die Alterssichtigkeit nicht korrigieren. Eine gleichzeitige Korrektur von Kurzsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit ist mit der Implantation von Multifokallinsen möglich. Informieren Sie sich bitte auf unsere Homepage unter dem Punkt "Multifokallinsen"
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von J. N.:

Lasern auch bei Kurz-und Weitsichtigkeit möglich?

Ich trage seit ca. 6 Jahren Gleitsichtbrillen und würde meine Augen gerne korrigieren lassen.

Ist das möglich Beides operieren zu lassen?

LASIK kann Alterssichtigkeit nicht korrigieren.

Eine Augenlaserkorrektur nach der LASIK-Methode kann die Alterssichtigkeit nicht korrigieren. Eine gleichzeitige Korrektur von Kurzsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit ist mit der Implantation von Multifokallinsen möglich. Informieren Sie sich bitte auf unsere Homepage unter dem Punkt "Multifokallinsen"

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von B.K.:

Guten Tag, mein Alter ist 73 Jahre, ich bin

Deutscher und männlich.
Ich nehme an, daß meine Sehschwäche eine Kombination von Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung ist. Seit etwa 10 Jahren trage ich eine Gleitsichtbrille mit der ich für meinen Eindruck nach wie vor ausgezeichnet lesen, aber auch in die Weite blicken kann.
Mit beiden Augen allein, aber auch wenn ich mit beiden Augen zusammen schaue, stelle ich Doppelkonturen fest, wenn ich die Brille NICHT trage. Wenn ich nur mit dem rechten Auge schaue stelle ich fest, daß da die Unschärfe etwas stärker ist als beim linken Auge. Außerdem habe ich den Eindruck, daß das, was ich mit dem rechten Auge allein sehe, geringfügig WENIGER HELL ist, als wenn ich mit linken Auge allein blicke.
Mit der Brille kann ich sehr gut lesen (auch sehr kleine Schrift) und ich habe den Eindruck auch in der Ferne ein scharfes Bild zu sehen. Es kann aber sein, daß ich mich inzwischen wegen der, über die vielen Jahre, langsamen Verschlechterung schon daran gewöhnt habe und nur meine, daß ich mit der Brille ausgezeichnet sehe. Die Brille wurde seit ich sie habe, nie auf meine aktuelle Sehschwäche überprüft und nötigenfalls NICHT angepaßt.
Die Brille war, als ich sie für mich vom Optiker herstellen ließ, ziemlich teuer. Sie ist super leicht und äußerst flexibel. Ich stand schon einmal versehentlich in einem Schuh mit Ledersohle und vollem Gewicht und nur einem Bein auf der Brille, OHNE daß sie bleibend verbogen oder sogar beschädigt wurde.
So betrachtet könnte ich durchaus mit meiner Brille weiterleben, man müßte sie einfach nur überprüfen, ob die (Hartkunststoff)-Gläser optisch noch zu meinen Augen passen.
Obwohl ich die Brille ganztägig trage muß ich sie immer wieder suchen, weil ich sie beim Waschen, Duschen, Ankleiden und für den Schlaf abnehme und ablege und mir den Ort der Ablage oft nicht merke, weil es eine Unterbewußtseins-Tätigkeit ist. Häufig fiel sie mir beim Suchen auch unbeabsichtigt zu Boden (wurde dabei aber nie - für mich erkennbar - beschädigt).

Lange Rede kurzer Sinn:
Ich möchte gerne wissen, ob für mich eine Laser-Augen-Operation noch sinnvoll ist und das Sehergebnis danach im Vergleich zu meiner Brille sich sogar verbessern könnte.

Ich lebe in Spanien, würde aber nach Deutschland kommen und weil ich in Augsburg noch ein "Wohnstandbein" habe, wäre es naheliegend für mich eine Münchener Augen-Laser-Klinik zu wählen.

Mit freundlichen Grüßen wünsche ich dem/den Leser/n meiner Zeilen FROHE WEIHNACHTEN.
B.K.

Hallo, vielen Dank für Ihre Frage aus Spanien. Wir

bitten um Verständnis, dass wir auf diesem Wege keine Ferndiagnosen stellen oder Empfehlungen ausgeben können bzw. dürfen. Deshalb beschränkt sich die Antwort auf allgemeine Informationen:

Grundsätzlich kann man eine Alterssichtigkeit nicht per Augenlaser korrigieren. Der Augenlaser (LASIK) kann nur bestehende Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung korrigieren. Zur Korrektur der Alterssichtigkeit ist dann eine Lesebrille notwendig. Daher raten wir von einer Laserbehandlung jenseits vom 50. Lebensjahr ab. Bei einer Erstbehandlung nach dem 50. Lebensjahr sind die Ergebnisse nicht sehr gut vorhersehbar und das Tragen einer Lesebrille ist in der Regel dann sowieso wieder obligat.

Ist eine gleichzeitige Korrektur von Fehlsichtigkeiten und Alterssichtigkeit gewünscht, dann ist das Verfahren der Wahl die Implantation von Multifokallinsen. Dabei wird - ganz genauso wie bei der Operation des Grauen Stars - die eigene Linse durch eine korrigierende Multifokallinse ersetzt und somit auch gleichzeitig dem Grauen Star "vorgebeugt". Die modernen Multifokallinsen können die Fernsicht und Nahsicht gleichzeitig korrigieren und sind daher sehr gute Alternativen zu einer Gleitsichtbrille.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von B.K.:

Guten Tag, mein Alter ist 73 Jahre, ich bin

Deutscher und männlich.
Ich nehme an, daß meine Sehschwäche eine Kombination von Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung ist. Seit etwa 10 Jahren trage ich eine Gleitsichtbrille mit der ich für meinen Eindruck nach wie vor ausgezeichnet lesen, aber auch in die Weite blicken kann.
Mit beiden Augen allein, aber auch wenn ich mit beiden Augen zusammen schaue, stelle ich Doppelkonturen fest, wenn ich die Brille NICHT trage. Wenn ich nur mit dem rechten Auge schaue stelle ich fest, daß da die Unschärfe etwas stärker ist als beim linken Auge. Außerdem habe ich den Eindruck, daß das, was ich mit dem rechten Auge allein sehe, geringfügig WENIGER HELL ist, als wenn ich mit linken Auge allein blicke.
Mit der Brille kann ich sehr gut lesen (auch sehr kleine Schrift) und ich habe den Eindruck auch in der Ferne ein scharfes Bild zu sehen. Es kann aber sein, daß ich mich inzwischen wegen der, über die vielen Jahre, langsamen Verschlechterung schon daran gewöhnt habe und nur meine, daß ich mit der Brille ausgezeichnet sehe. Die Brille wurde seit ich sie habe, nie auf meine aktuelle Sehschwäche überprüft und nötigenfalls NICHT angepaßt.
Die Brille war, als ich sie für mich vom Optiker herstellen ließ, ziemlich teuer. Sie ist super leicht und äußerst flexibel. Ich stand schon einmal versehentlich in einem Schuh mit Ledersohle und vollem Gewicht und nur einem Bein auf der Brille, OHNE daß sie bleibend verbogen oder sogar beschädigt wurde.
So betrachtet könnte ich durchaus mit meiner Brille weiterleben, man müßte sie einfach nur überprüfen, ob die (Hartkunststoff)-Gläser optisch noch zu meinen Augen passen.
Obwohl ich die Brille ganztägig trage muß ich sie immer wieder suchen, weil ich sie beim Waschen, Duschen, Ankleiden und für den Schlaf abnehme und ablege und mir den Ort der Ablage oft nicht merke, weil es eine Unterbewußtseins-Tätigkeit ist. Häufig fiel sie mir beim Suchen auch unbeabsichtigt zu Boden (wurde dabei aber nie - für mich erkennbar - beschädigt).

Lange Rede kurzer Sinn:
Ich möchte gerne wissen, ob für mich eine Laser-Augen-Operation noch sinnvoll ist und das Sehergebnis danach im Vergleich zu meiner Brille sich sogar verbessern könnte.

Ich lebe in Spanien, würde aber nach Deutschland kommen und weil ich in Augsburg noch ein "Wohnstandbein" habe, wäre es naheliegend für mich eine Münchener Augen-Laser-Klinik zu wählen.

Mit freundlichen Grüßen wünsche ich dem/den Leser/n meiner Zeilen FROHE WEIHNACHTEN.
B.K.

Hallo, vielen Dank für Ihre Frage aus Spanien. Wir

bitten um Verständnis, dass wir auf diesem Wege keine Ferndiagnosen stellen oder Empfehlungen ausgeben können bzw. dürfen. Deshalb beschränkt sich die Antwort auf allgemeine Informationen:

Grundsätzlich kann man eine Alterssichtigkeit nicht per Augenlaser korrigieren. Der Augenlaser (LASIK) kann nur bestehende Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung korrigieren. Zur Korrektur der Alterssichtigkeit ist dann eine Lesebrille notwendig. Daher raten wir von einer Laserbehandlung jenseits vom 50. Lebensjahr ab. Bei einer Erstbehandlung nach dem 50. Lebensjahr sind die Ergebnisse nicht sehr gut vorhersehbar und das Tragen einer Lesebrille ist in der Regel dann sowieso wieder obligat.

Ist eine gleichzeitige Korrektur von Fehlsichtigkeiten und Alterssichtigkeit gewünscht, dann ist das Verfahren der Wahl die Implantation von Multifokallinsen. Dabei wird - ganz genauso wie bei der Operation des Grauen Stars - die eigene Linse durch eine korrigierende Multifokallinse ersetzt und somit auch gleichzeitig dem Grauen Star "vorgebeugt". Die modernen Multifokallinsen können die Fernsicht und Nahsicht gleichzeitig korrigieren und sind daher sehr gute Alternativen zu einer Gleitsichtbrille.
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