Laser-Linsenoperation mit dem Nanolaser

Der Nanolaser - auch Nano-Cat oder Nano-Katarakt genannt - ist die neueste Entwicklung im Bereich der Linsenchirurgie. Diese Methode wird bei der Linsenimplantation zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten als auch bei der Operation des Grauen Star eingesetzt, um die natürliche Augenlinse zu entfernen. Mittels ultrakurzer Laserimpluse im Nanosekundenbereich kann die natürliche Linse verflüssigt und abgesaugt werden. Man spricht hier auch vom schonenden Kaltlaser-Verfahren.

Die Laser-Linsenoperation erreicht mit dem Einsatz des Nanolasers ein hohes Maß an Präzision und Sicherheit. Einen großen Vorteil für die Hygienesicherheit bringt der Nanolaser durch die Verwendung von Einmalsonden.

Der Nanolaser bietet ein besonders schonendes Verfahren zur Linsenoperation.

Grauer Star Operation mit Nanolaser im Augenzentrum in München

Das Video (9:33) präsentiert die wichtigsten Fakten zum Nanolaser und zeigt eine Grauer Star Operation mit Nanolaser im Augenzentrum in München

Laser-Linsenoperation und Sehkorrektur

Der Nanolaser wird vorzugsweise bei der Linsenkorrektur eingesetzt. Hierbei wird mittels eines Nanosekundenlaser die alterssichtig gewordene Augenlinse schonend abgesaugt und durch eine > korrigierende Multifokallinse ersetzt.

Durch den Linsenaustausch können vorbestehende Sehstärkenfehler und auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden. Dadurch, dass die natürliche Linse durch eine optisch dauerhaft stabile Kunstlinse ersetzt wird, sind Sehstärkenveränderungen die Ausnahme.

Umfassende Untersuchungen vor der Laser-Linsenoperation mit dem Nanolaser

Um festzustellen, ob Ihre Augen für eine Laser-Linsenoperation mit dem Nanolaser geeignet sind, ist eine umfassende Eignungs- und Voruntersuchung besonders wichtig. Die Untersuchungen in unserem Augenzentrum werden mittels modernster diagnostischer Geräte durchgeführt. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, ob eine Laser-Linsenoperation mit dem Nanolaser in Frage kommt und zu einem bestmöglichen Behandlungserfolg führen kann.

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Informationen zu den einzelnen Untersuchungen (kurze Beschreibung, Hinweise zur Vorbereitung, Ablaufbeschreibung, Bilder und Videos).

Umfassende Voruntersuchungen

Laser-Linsenoperation und Grauer Star

Der Nanolaser kann sowohl bei der Linsenimplantation zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten als auch bei der Operation des Grauen Star zum Einsatz kommen. 

Da der Nanolaser mit geringen und somit schonenden Energiemengen arbeitet, kann das Nanolaserverfahren für sehr fortgeschrittene Formen des Grauen Star nicht angewendet werden. 

Bei einer sehr verhärteten Augenlinse in Folge des "reifen" Grauen Star reicht die Energie des Nanolasers nicht mehr aus. Hier muss auf das konventionelle Ultraschallverfahren zurückgegriffen werden. 

Generell gilt für die Operation des Grauen Star: Je früher die Operation stattfindet, desto sicherer und schonender kann sie erfolgen. 

Sicherheit: Keine Hitze, keine Vibration.

Funktionsweise Ultraschallverfahren und danach der Nanolaser:

Beim Ultraschallverfahren (Phakoemulsifikation) wird eine Hohlsonde unter Ultraschallenergie in Vibration versetzt. Die freigesetzte Energie wirkt vor der Sonde und um den Sondenkopf, wir sprechen somit von einem Energiehof. In diesem Energiehof entsteht auch Wärme bzw. Hitze. Bei dieser OP-Technik muss  der Operateur darauf achten, dass die Linsenkapsel, die Iris und die Hornhaut mit der Sonde nicht in Berührung kommen.

Bei der Nanolaser-Linsenoperation (Nano-Cat) wird die Energie des Lasers in der Hohlsonde freigegeben. Somit entsteht ein wesentlich kleinerer Energiehof und gar keine Wärmeenergie. Daher spricht man hier auch vom "Kaltlaser". Des Weiteren kommt der Nanolaser mit wesentlich weniger Energie aus, um die gleiche Wirkung wie beim Ultraschall zu erzielen.

Drei Fakten machen den Nanolaser schonender und sicherer in Auge:

  • geschützte Energiewelle in der Sonde
  • keine Vibrationen
  • keine Hitze

Nach der Entfernung des Linseninhalts kann nun eine korrigierende Linsen - z.B. eine Bi- oder Trifokallinse eingesetzt werden.

> Mehr zu den Linsentypen lesen...

Hygiene: Nanolaser wird nur mit Einmalsonden durchgeführt

Das größte Risiko bei einer Augenoperation heutzutage ist die Infektion. Diese kommt jedoch auch bei der konventionellen Technik nur sehr selten vor (in unter 1 Promille der Fälle). Dennoch bringt die Verwendung von Single Use Instrumenten, die nur einmal verwendet und dann verworfen werden, noch mehr Sicherheit in der Hygiene

Die Lasersonden für den Nanolaser werden für jedes Auge nur einmal verwendet und anschließend verworfen. Somit wird keine Sonde verwendet, die bei einem anderen Auge schon verwendet und wieder aufbereitet wurde. 

Brillenfreiheit nach Linsenoperation: Multifokallinsen

Eine sinnvolle Kombination mit dem Laserverfahren der Linsenoperation ist das Einsetzen von Multifokallinsen.

Diese sind als Bifokal- und Trifokallinsen verfügbar und sind in der Lage eine Korrektur in Ferne und Nähe zu ermöglichen und somit eine Brille zu ersetzen.

Torische Linsen sind in der Lage Hornhautverkrümmungen zu korrigieren. Diese sind sind sowohl als Monofokallinse als auch als Multifokallinse verfügbar.

> Lesen Sie mehr zu Multifokallinsen

Implantation von Multifokallinsen Erfahrungsberichte

Wie eine Implantation von Multifokallinsen abläuft lesen Sie in den Implantation von Multifokallinsen Erfahrungsberichten unserer Mitarbeiter/-innen, die selbst bereits in unserem Augenzentrum behandelt wurden.

Was ist der Unterscheid zwischen LensX (FemtoCat) und NanoCat?

Der Femtolaser wurde vor ca. 3 Jahren in die Linsenchirurgie eingeführt. Der Femtolaser ist ein reiner "Schnittlaser", deshalb kann damit keine Linsenentfernung vorgenommen werden. Bei der Femto-Cat nimmt der Laser in der Regel 3 Schnitte in die Hornhaut vor, schneidet dann einen Ring in die Linsenkapsel und führt Schnitte in die Linse aus, damit die anschließende Absaugung der Linse (z.B. mit dem Ultraschall) leichter erfolgen kann.

Für die Schnitte in der Hornhaut und in der Linse mittels eines Femtolasers benötigt man relativ hohe Energieabgaben. Dies mag auch der Grund sein, warum die Erholungszeit nach einer Femto-Cat bei einigen Patienten im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren sogar länger ist. Besonders dann, wenn nach dem Femtolasereinsatz weitere Energie mittels Ultraschall ins Auge abgegeben werden muss, um die Linsenteile zu zertrümmern und abzusaugen.

Bis jetzt konnte kein Beweis erbracht werden, dass die Femto-Cat tatsächlich eine höhere Sicherheit oder eine höhere Gewebeschonung im Vergleich zum herkömlichen Verfahren erbringt. 

Der Nanolaser nimmt keine Schnitte vor. Die Laserimpulse des Nanolasers ersetzen die Ultraschallenergie. Somit wird beim Einsatz des Nanolasers insgesamt wesentlich weniger Energie ins Auge abgegeben. 

Kosten und Erstattung für Laser-Linsenoperation

Der Einsatz des Nanolasers wird durchschnittlich mit ca. 1.000 bis 1.200 Euro Mehraufwand pro Auge nach Gebührenordnung für Ärzte berechnet. Hierin sind auch die Kosten für die Einmalsonden des Lasers enthalten. 

Die Kosten sind mit den üblichen Mehrkosten für die Femtolaser assistierte Cataract-Operation vergleichbar. 

Die Operation des Grauen Star mit dem Laser wird zunehmend von den privaten Krankenversicherungen als innovative Methode anerkannt und auch erstattet. Die Übernahme der Mehraufwände ist jedoch immer eine Einzelentscheidung der Versicherung und kann durch den behandelnden Arzt nicht "forciert" werden.  

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten den Einsatz des Lasers und die Verwendung von Einmalsonden nicht. Im Rahmen der Kassenversorgung ist nur das konventionelle Ultraschallverfahren mit wiederverwendbaren Instrumenten verfügbar. Weitere Informationen zu den Kosten.

Ihre Fragen und Antworten


Frage von M. L. aus Stuttgart:

Kosten der NANOLASER Op(CAT) für Selbstzahler

Mich würde interessieren,ob nach einer Nanolaser Op eine Brille notwendig ist-und
wieviel Kosten ( Selbstzahler) auf mich zukommen würden?

Kosten Nanolaser und Kosten Multifokallinsen für Sehen ohne Brille nach OP

Wenn die gesamten Kosten der Operation von Ihnen selbst getragen werden müssten, würde man in Etwas mit folgenden GOÄ-Kosten rechnen können :

- OP Kosten für Grauen Star für 2 Augen: Ca. 2.500 Euro
- Zusatzkosten für Nanolaser-Einsatz für 2 Augen: Ca. 2.200 Euro
- Linsenkosten sind Implantatsabhängig z.B.: 750 Euro für Monofokale Linsen bis 3.800 Euro für Premium-Multifokallinsen für 2 Augen.

(Nur ca. Angaben! Rechnungsstellung erfolgt immer nach individuell tatsächlich anfallenden Kosten und sind nicht pauschal)

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von D. P. M. aus 75417 Mühlacker:

Gewöhnung an multifokale Linsen

Guten Tag
Gibt es Erfahrungswerte wie lange es von der Operation dauert(RA 04.Aug. und LA 01. Sept.)bis zuzr optimalen Sehschärfe sowohl in die Nähe wie auch in die Ferne?
Danke

Faustregel: Soviel Wochen Geduld wie man Dioptrien vor der OP hatte

In der Regel ist der Seheindruck schon sehr bald nach der Operation alltagstauglich, wenn auch in manchen Situationen noch ungewohnt: So muss man sich an die neuen Arbeitsabstände wieder gewöhnen, die Größe der Gegenstände können einem unwirklich vorkommen oder noch die "letzte Schärfe" fehlen. Als Faustregel gilt: So viel Wochen Geduld wie man Dioptrien vor der OP hatte: Das wäre dann z.B. 3 Wochen bei einer Kurzsichtigkeit von -3,00 Dpt vor der Operation.

Wichtig ist jedoch immer die empfohlenen Kontrollintervallen einzuhalten und die Nachkontrollen und die Therapie nach OP genau einzuhalten.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von R. P. H. aus Neu-Isenburg:

zeitlicher Abstand zwischen 2 OPs

Wenn bei beiden Augen eine OP (Linsentausch multifokal) mit Ultraschall durchgeführt werden soll, wie lange sollte dann der minimalste zeitliche Abstand zwischen den OPs sein?
Sie führen ja aus, dass nur eine Linsentauch-OP an einem Tag ausgeführt wird.

1 Woche Abstand zwischen dem 1. und 2. Auge

Unsere Empfehlung lautet 1 Woche Abstand. In dieser Woche hat sich das erste Auge i.d.R. von der OP soweit erholen können, dass Ihre Sicht für den Alltag ausreicht.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von M. S. aus 86857 Hurlach:

OP des grauen Star bei voroperiertem Grünen Star.

Habe 2006 eine OP des grünen Star erhalten (Filterkissen)
Da der Augendruck trotz OP und Taflotan-Tropfen u.SLT Laser zu hoch ist und ein grauer Star besteht wurde mir geraten den grauen Star bald operieren zu lassen. Da ich sehr schlecht sehe angeblich wegen Ablagerungen im Auge ist die Empfehlung der Augenärzte nicht einteutig.
Es wäre mir ein großes Anliegen schonend operiert zu werden.
Kann ich mit der Nano-Laser OP den grauen Star entfernen.
Vielen Dank

Nano-Laser Linsenoperation bei voroperierten Augen

Wir empfehlen den Einsatz des Nano-Lasers generell in Situationen bei denen eine besonders schonendende Technik zum Einsatz kommen soll. Dies ist z.B. bei Gewebeschwächen in der Hornhaut, Hornhauterkrankungen oder voroperierten Augen der Fall.

Hier haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und können über eine kürzere Erholungszeit nach der Operation berichten.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von C. aus Köln:

kann man klassischen linsen mit multifokal linsen austauschen

Ich habe mein rechtes Auge operieren lassen und ich sehe nicht besonders gut.
Weil die gesetzlichen Krankenkasse nur klassischen Linsen übernimmt,
hat mich keiner belehrt über de Multifokal Linsen. Wie kann ich die Linse auswechseln lassen?

Austausch einer klassischen Linse gegen Multifokallinse

In der Tat kommt es nicht selten vor, dass Operateure, die selbst nicht über die besondere technische Ausstattung zur Eignungsprüfung und Implantation von Multifokallinsen verfügen, die Patienten nicht über diese Möglichkeit informieren oder ihnen gar kategorisch von diesen Linsen abraten. Ein Austausch der klassischen Linse gegen einer Multifokallinse ist immer ein riskantes Manöver. Theoretisch ist dies binnen 4 Wochen nach der OP jedoch möglich, aber immer mit einem hohem Risiko verbunden. Daher sollte die Wahl der Linse immer sehr gut überlegt sein.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von K. aus München:

Multifokallinsen bei fehlendem räumlichen Sehen???

Guten Tag,

ich bin weitsichtig, ca, 6,75 Diop., 43 J. und habe eine Hormhautverkrümmung. Ich wollte mir gerne Multifokallinsen einsetzen lassen, jetzt wurde mir jedoch zu Monofokallinsen und Lesebrille geraten, da ich nicht über räumliches Sehen verfüge und so sonst Schwierigkeiten (Doppelbilder, Schwindel, extreme Halos etc...die evtl gar nicht mehr verschwinden) vorrausgesagt wurden.
Stimmt dies?

Keine Multifokallinsen bei fehlendem räumlichen Sehen und angeborene Schwachsichtigkeit

Dies ist richtig. Bei folgenden Konstellationen ist der Einsatz von Multifokallinsen nicht ratsam:

- Einseitige (angeborene) Schwachsichtigkeit
- Schielen
- Fehlendes räumliches Sehen

In solchen Fällen muss man mit einer verstärkten Wahrnehmung von Streulicht (Halos) sowie frühzeitiges Ermüden der Augen bei Naharbeit rechnen. Daher ist hier vom Einsatz von Multifokallinsen eher abzuraten.

Ihr Team des Augenzentrum

Frage von A.P.:

Hallo, bei mir soll der Vorbesprechung zufolge die Faltlinse

Alcon Acrysof SN60WF + 33,0 dpt SN : 21087044018 eingesetzt werden. Handelt es sich dabei um eine Multifokallinse und werden die Kosten von der Allianz uebernommen? Ich bin privatversichert bei der Allianz.
MfG A.P.

Hallo, der von Ihnen genannte Linsentyp Alcon Acrysof SN60WF

wird im Augenzentrum nicht verwendet. Es handelt sich um eine Linse der US amerikanischen Firma Alcon. Im Augenzentrum kommen ausschliesslich Implantate deutscher, schweizer und in besonderen Fällen englischer Hersteller zum Einsatz (z.B. Carl Zeiss, Staar Swiss, Rayner)
Bei der Alcon Acrysof Linse handelt sich nicht um eine Multifokallinse, sondern um eine sogenannte "Standardlinse erster Güte" (asphärische Monofokallinse mit Gelbfilter). Diese Linsen werden in der Regel von den Krankenversicherungen übernommen und gehören zu den sehr häufig eingesetzten Standardlinsen. Es ist mit einem Brillenbedarf (Nah- oder Fernbereich) zu rechnen, da diese Linse entweder nur den Nahbereich oder nur den Fernbereich versorgen kann.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von U.R.:

Gibt es eine Möglichkeit bei einem bestehenden leichten

Keratokonus, Astigmatismus, Kurzsichtigkeit und beginnender Altersweitsichtigkeit Multifokallinsen zu implantieren? Wie gut sind die Ergebnisse?
Derzeit trage ich seit vielen Jahren harte Kontaktlinsen, bin 46 und habe jetzt mit Altersweitsichtigkeit zu kämpfen.

Hallo, besteht ein Keratokonus so ist zunächst die Stabilisierung

des Keratokonus wichtig, damit sich die Hornhauthautwerte nicht mehr ändern. Erst dann ist eine vernünftige Linsenwahl möglich.
Hierfür kommt die sogenannte Crosslinking-Therapie in Frage, bei der die Hornhaut durch eine spezielle Bestrahlung stabilisiert wird. Ca. 3 Monate nach dem Crosslinking kann eine Linsenimplantation erfolgen. Ob hier Multifokallinsen zum Einsatz kommen können, um eine Brillenfreiheit zu erreichen, ist von der Regelmäßigkeit der Hornhautverkrümmung nach dem Crosslinking abhängig. Ist die Hornhaut noch sehr unregelmäßig, können andere Verfahren wie Sklerallinsen, implantierbare Kontaktlinsen oder torische Linsen in Frage kommen, um die Brille in möglichst vielen Bereich überflüssig zu machen. All diese Verfahren kommen im Augenzentrum zum Einsatz. Wir entscheiden je nach Befund welches Verfahren im Individuellen Fall am besten geeignet ist.
Ihr Team des Augenzentrum

Frage von S.N.:

Wie hoch ist die Erfolgsquote der Operationen, welche

Gefahren bringt die Operation mit sich? Wie empfindlich sind die Augen nach der OP nach Ausheilung, bzw. wie lange dauert der Heilungsprozess?
Wie lange dauert es einen 1. Untersuchungstermin zu bekommen?
Vielen Dank für Ihre Informationen, mfg
S.N.

Hallo, wir können natürlich nur über unsere Patienten und

deren Erfahrungen berichten. Über 95% unserer Patienten brauchen nach der Implantation von Multifokallinsen keine Brille. Die restlichen 5% brauchen eine leichte Ergänzungsbrille für bestimmte Abstände und Anforderungsbereiche (z.B. spezielle Bildschirmarbeitsplätze). Die Zeit bis eine Sehschärfe erreicht wird mit der man Autofahren dürfte beträgt im Schnitt 2 Tage.

Wir empfehlen zunächst einen Erstberatungstermin in Anspruch zu nehmen, an dem alle Ihre Fragen besprochen werden. Hierfür sind die Vorlaufszeiten ca. 1 Woche. Einen Termin hierfür können Sie unter der Online Terminvereinbarung direkt hier auf der Homepage selbst einbuchen.
Ihr Team des Augenzentrums in München

Frage von A.E.:

Wie hoch sind die Kosten für diese Linsen?

Und zahlt die Krankenkasse( BKK Mobil Oil) oder meine Zusatzversicherung etwas dazu? Grüße A. E. aus M.

Hallo, die Kosten von Multifokallinsen, die bei einer Grauen

Star Operation eingesetzt werden, betragen ca. 900-1500 Euro pro Auge(je nach Stärke, Hornhautverkrümmung, etc.) Die Rückerstattung der Kosten für Multifokallinsen durch gesetzliche Krankenkassen ist derzeit nicht bundeseinheitlich geregelt. In Bayern kann der Patient eine Rückerstattung in Höhe der Kosten einer einfachen monofokalen "Kassenlinse" bei seiner gesetzlichen Krankenkasse selbst beantragen. Dazu muss die bezahlte Rechnung für die Multifokallinsen bei der Kasse eingereicht und um die Rückerstattung des Kassenanteils gebeten werden. In der Regel werden Kosten in Höhe von 120 bis 150 Euro pro Linse von der Krankenkasse dem Patienten rückerstattet. Ein Abzug des Krankenkassenanteils durch den Arzt ist derzeit nicht zulässig.

Ihr Team des Augenzentrums in München
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